Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat den Förderantrag der Zukunftswärme M West genehmigt. Dadurch profitiert das Projekt von der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze, die gezielt den Ausbau klimaneutraler Wärme unterstützt. In der nächsten Phase können bis zu 50 Prozent der anfallenden Kosten gefördert werden.
Machbarkeitsstudie startet
Mit der Förderung beginnt nun die nächste Etappe. Eine umfassende Machbarkeitsstudie soll klären, wo geeignete Standorte für Geothermieanlagen liegen. Die Fraunhofer IEG untersucht dazu innerhalb des bestehenden Erlaubnisfeldes verschiedene Flächen und ermittelt einen Vorzugsstandort. Neben Standortfragen werden auch technische Eckdaten erhoben sowie Bodenverhältnisse wissenschaftlich analysiert. Erste Ergebnisse werden bis Ende 2026 erwartet.
Wechsel in den Rathäusern
Das Projekt wird künftig von neuen kommunalen Vertretern begleitet. Nach den Kommunalwahlen übernehmen Daniel Liebetruth für Germering und Thomas Hofschuster für Puchheim Verantwortung in der ZMW. Die bisherigen Amtsinhaber Andreas Haas und Norbert Seidl übergaben den Staffelstab im April. ZMW-Geschäftsführerin Christine Cröniger würdigte deren Engagement und zeigte sich zuversichtlich, dass die neuen Verantwortlichen den Kurs fortsetzen.
Ziel: Nachhaltige Wärme
Die neuen Rathauschefs betonen die Bedeutung des Projekts für die Region. Ziel sei eine nachhaltige, sichere und langfristig bezahlbare Wärmeversorgung. Gleichzeitig müsse die wirtschaftliche Tragfähigkeit gewährleistet bleiben.
Dialog mit der Öffentlichkeit
Weitere öffentliche Dialogformate sind von der ZMW geplant, sobald Ergebnisse zur Standortsuche vorliegen.