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Geoenergie Bayern Beteiligungen GmbH
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In der Gemeinde Taching am See sind die geologischen Bedingungen ideal, um größere Mengen an heißem Tiefengrundwasser für eine klimafreundliche Energieversorgung zu finden. Die Geoenergie Bayern Beteiligungen GmbH erhielt dazu im Jahr 2017 die Erlaubnis, im Aufsuchungsfeld “GT Törring” nach geothermaler Energie zu suchen.
Die Voruntersuchungen lassen Tiefengrundwasser mit einer Temperatur von 120 bis 130 Grad Celsius und eine Fördermenge von bis zu 250 Litern pro Sekunde aus den zwei geplanten Förderbohrungen erwarten. Um diese Energie zu nutzen, wurde im Ortsteil Haus/Tengling ein geothermisches Kraftwerk mit einer Leistung von 8 bis 9 Megawatt geplant.
2018 erfolgte für das Projekt die Standortsuche, verbunden mit umfangreichen Gutachten zu Geologie, Oberflächengewässern, Grundwasser, Naturschutz, Immissionsschutz, Verkehrsanbindung samt Abklärung gemeindlicher Planungen und Interessen. 2019 wurden am Bergamt Südbayern die Anträge zum Bohrplatzbau und zu den Bohrungen sowie am Landratsamt Traunstein die Anträge zur Bauvorprüfung zur Errichtung und zum Betrieb einer Stromerzeugungsanlage eingereicht.
Nach der Genehmigung des bergrechtlichen Hauptbetriebplans durch das Bergamt Südbayern bei der Regierung von Oberbayern im Jahr 2020 wurde das Projekt jedoch von einem Rechtsstreit ausgebremst. Gegen den Bauvorbescheid des Landratsamtes Traunstein für die geplante Geothermie-Anlage reichten Nachbarn eine Klage beim Verwaltungsgericht München ein.
Erst zu Beginn des Jahres 2025 ging die mehrjährige Hängepartie zu Ende: Die Gegner des Geothermie-Projekts zogen ihre Klage zurück - offenbar nach deutlichen Hinweisen des Gerichts über die Aussichtslosigkeit der Klage.
Nach der Wiederaufnahme des Projekts wird von der Geoenergie Bayern Beteiligungen GmbH eine Fernwärmeversorgung für die Gemeinden Tittmoning, Taching am See und Waging am See angestrebt. Und so lange das heiße Tiefenwasser nicht vollständig für die Wärmeversorgung gebraucht wird, soll auch Strom produziert werden.