Projekte Tiefe Geothermie

Garching an der Alz

Bohrturm Garching an der Alz

Südlich von Garching an der Alz hat die Silenos Energy GmbH zwei Geothermiebohrungen für die Förderung und Injektion von Tiefenwasser aus dem Oberjura abgeteuft. Im März 2021 ging die Anlage in Betrieb.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
6,88
Installierte elektrische Leistung in MW
4,9

Geretsried

Zwischen Geretsried und Wolfratshausen bei Gelting, circa 30 Kilometer südlich von München, wurde 2013 die bis dahin tiefste Geothermiebohrung Europas abgeteuft. Dann musste der Projektentwickler einen herben Rückschlag einstecken. In der Endteufe der Bohrung wurde nahezu kein Tiefengrundwasser gefunden. Auch der 2017 abgeteufte Sidetrack konnte das Projekt nicht zum Erfolg bringen. Die Fündigkeit war ebenfalls viel zu gering. Der Bohrturm ist abgebaut, die städtische Energie Geretsried GmbH ist aufgelöst.

Status
ruhend

Gräfelfing

In der Gemeinde Gräfelfing westlich von München soll eine Geothermieanlage entstehen. Die Planungen sind mittlerweile ausgereift.

Status
in Planung

Groß Schönebeck (in-situ-Geothermielabor)

Groß-Schönebeck

Die Forschungsplattform Groß Schönebeck des Deutschen GeoForschungsZentrums liegt 50 km nordöstlich von Berlin am südlichen Rand des Norddeutschen Beckens. Sie dient als Referenzstandort für die Entwicklung geothermischer Technologien für hydrothermale Speichergesteine mit geringer Durchlässigkeit. Zwei Forschungsbohrungen erschließen Horizonte in Tiefen zwischen 3,9 und 4,4 Kilometern bei Temperaturen um 150 °C. Vom Reservoir bis zur Kilowattstunde können hier alle Stufen geothermischer Energiebereitstellung unter natürlichen Bedingungen untersucht werden: von der Erkundung potentieller geothermischer Reservoire, ihrer bohrtechnischen Erschließung und ingenieurtechnischen Behandlung bis hin zur effizienten Wandlung der Energie in Wärme und/oder Strom.

Status
beendet

Grünwald

Geothermieanlage Grünwald

In Oberhaching-Laufzorn, einige Kilometer südlich von München, hat die Gemeinde Grünwald ein Geothermieprojekt mit zwei Bohrungen realisiert, um Wärme zu gewinnen und Strom zu erzeugen. Die Dublette wurde hier auf über 4.000 Meter abgeteuft. Innovativ ist vor allem der Wärmeverbund mit dem Nachbarprojekt in Unterhaching, der erstmals eine geothermische Spitzenlastabdeckung und Redundanz ermöglicht.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
40
Installierte elektrische Leistung in MW
3,5

Hannover

Genesys-Bohrung Geozentrum Hannover

Das Geothermie-Pilotprojekt GeneSys (Generierte Geothermische Energiesysteme) wurde von der BGR (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe) sowie dem LIAG (Leibniz Institut für Angewandte Geophysik) durchgeführt.

Status
ruhend

Haus/Tengling

Unter der Gemeinde Taching lassen Voruntersuchungen Tiefengrundwasser mit einer Temperatur von 120 bis 130 °C erwarten. Dies soll energetisch genutzt werden. Der Hauptbetriebsplan für die Erstellung der Bohrungen wurde im Juli 2020 genehmigt.

Status
in Planung
Installierte elektrische Leistung in MW
8-9 (geplant)

Holzkirchen

Geothermie Holzkirchen

Die Geothermieanlage Holzkirchen wurde im Dezember 2018 in Betrieb genommen und versorgt seitdem die Bürger der Gemeinde Holzkirchen mit klimafreundlicher Fernwärme. Seit Juli 2019 liefert die Anlage nun zusätzlich auch elektrische Energie, indem die integrierte ORC-Anlage des Herstellers Turboden aus dem heißen Thermalwasser Strom produziert.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
21
Installierte elektrische Leistung in MW
3,4

Insheim

Line Shaft Pump an der Geothermieanlage in Insheim (2014/enerchange)

Das Geothermiekraftwerk in Insheim war die zweite privatwirtschaftlich finanzierte Anlage zur Stromerzeugung im Oberrheingraben. Der Projektentwickler Bestec hat hier die Erfahrungen aus Landau umgesetzt.

Status
in Betrieb
Installierte elektrische Leistung in MW
4,8

Ismaning

Wärmezentrale Wärmeversorgung Ismaning

Die 15.000 Einwohner-Gemeinde Ismaning liegt nördlich von München, umgeben von bereits erfolgreich laufenden Geothermie-Projekten in Garching, Unterföhring und Aschheim-Feldkirch-Kirchheim. Lange hat der Gemeinderat gezögert, bis er sich am 17. März 2011 dazu entschied, den guten Beispielen seiner Nachbarn zu folgen und die Energiewende mit einem ehrgeizigen Plan auch in Ismaning voranzutreiben. Heute versorgt die Geothermieanlage rund 1.000 Haushalte mit regenerativer Wärme.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
7
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