Die „Gemo“ ist Grasbrunn nicht genug: Für ihre künftige Wärmeversorgung aus klimaneutralen Quellen strebt die rund 7.000 Einwohner zählende Gemeinde im Landkreis München ein zweites Tiefengeothermie-Projekt neben der GeoEnergie München-Ost an. Dazu hat sie sich den Claim „Höhenkirchner Forst“ gesichert.
Der Zeitplan steht für die GeoEnergie München-Ost GmbH (Gemo): Die vier Gemeinden im Münchner Osten beginnen im Frühjahr 2026 mit dem Bau des Bohrplatzes für die geplante Geothermie-Anlage. Im Herbst soll dann die Bohranlage aufgebaut und mit den Tiefenbohrungen begonnen werden.
Für das interkommunale Geothermieprojekt Geo Energie München Ost (Gemo) sollen in den kommenden Wochen die ersten Vorarbeiten am Bohrplatz bei Vaterstetten (Landkreis München) starten. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung könnte die eigentliche Suche nach Erdwärme im kommenden Jahr beginnen, wenn alles nach Plan verläuft.
Die Geo Energie München Ost (Gemo) erhält 18,5 Millionen Euro aus der Bundesförderung „Effiziente Wärmenetze“. Außerdem wird die Gemeinde Vaterstetten mit 9,5 Millionen Euro für den Fernwärmenetzausbau innerhalb der Gemeinde unterstützt.