Die erste Bohrung der „Amperland Thermalwärme“ hat ihre Endteufe erreicht. Knapp drei Monate nach dem Bohrbeginn auf dem Gelände im oberbayerischen Olching-Geiselbullach (Landkreis Fürstenfeldbruck) soll nun das Testprogramm beginnen.
Die Bohrarbeiten für das Tiefengeothermie-Projekt "Amperland Thermalwärme" im Münchner Umland kommen gut voran. Gut einen Monat nach dem Start hat der Meißel eine Tiefe von knapp 1800 Metern erreicht, wie der Münchner Merkur berichtet. Ende März soll das Ziel der ersten Bohrung erreicht sein.
Das Geothermie-Projekt „Amperland Thermalwärme“ ist in seiner entscheidenden Phase angekommen: Auf dem Gelände des Heizkraftwerks in Geiselbullach (Landkreis Fürstenfeldbruck) haben die Bohrarbeiten begonnen. Das große Ziel ist, das heiße Thermalwasser in rund 2000 Metern Tiefe zu erschließen und für die Wärmeversorgung der Region zu nutzen.
Mit dem symbolischen Spatenstich hat die Amperland Thermalwärme GmbH ihr Vorzeigeprojekt der Wärmegewinnung gestartet: Auf dem Gelände des Gemeinsamen Kommunalunternehmens für Abfallwirtschaft (GfA) der Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck wird erstmals überhaupt die thermische Abfallverwertung mit der Geothermie kombiniert.
„Zukunftswärme M West“ heißt ein neues Geothermieprojekt, das im Münchener Westen umgesetzt werden soll. Bei parallelen Sitzungen der beiden Stadträte von Germering und Puchheim am 18. Februar wurde beschlossen, künftig gemeinsam an der Umsetzung der Wärmeversorgung von morgen zu arbeiten.