Die Stadtwerke Erfurt haben eine der bislang größten geophysikalischen Untersuchungen in Thüringen im März gestartet. Ziel der 3D-Seismik ist es ein dreidimensionales Abbild des geologischen Untergrundes bis in etwa 7.000 Metern Tiefe zu erstellen. Mit dem Voranschreiten der Seismik-Messung konkretisiert sich das Vorhaben für die klimafreundliche
Die Stadtwerke Erfurt beginnen am 23. März 2026 mit ihrer 3D-Seismik. Mit dieser Kampagne, die voraussichtlich bis Ende Mai andauern wird, wird das geothermische Potenzial im tiefen Untergrund unter der Thüringer Landeshauptstadt untersucht.
Auf der deutschen Tiefengeothermie-Landkarte ist Thüringen noch ein weißer Fleck. Künftig will Thüringens Landesregierung jedoch viel stärker auf umweltfreundliche Heizenergie setzen und nimmt dabei unter anderem die Tiefengeothermie in den Fokus.
Thüringens Hauptstadt Erfurt setzt bei der Fernwärmeversorgung künftig auf Tiefengeothermie. Wie die Stadtwerke Erfurt bekanntgegeben haben, sollen seismische Messungen in der zweiten Jahreshälfte in großen Teilen des Stadtgebiets erfolgen. Die entsprechenden Genehmigungsunterlagen hat die SWE Energie GmbH beim Thüringer Bergamt eingereicht.
In Meiningen in Südthüringen soll ein geothermisches Kraftwerk gebaut werden. Dies ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie für die die Firma Daldrup & Söhne beauftragt war.
Geothermie wird nach Ansicht von Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) ein wichtiger Teil des künftigen Energiemixes in Thüringen sein. Bis 2020 sollen fünf Tiefen-Geothermie-Kraftwerke errichtet werden, sagte der Minister am Montag bei der Vorstellung einer Studie zum Potenzial der Energiegewinnung.