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Berufungsverfahren für Geothermie-Professur an der TU München

21. Januar 2013

Die TU München (TUM) wird in gemeinsamer Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum GFZ Potsdam eine „Universitätsprofessur für Geothermie“ besetzen. Möglicherweise könnte zum WS 2013/2014 bereits ein Ruf erteilt werden. Die Besetzung der tiefen Geothermie an der TUM wird den Geothermiestandort München und Oberbayern weiter aufwerten.

Mit interessanten Vorträgen von zum Teil internationalen Bewerbern begann am am Freitag vor einer Woche das Berufungsverfahren für die Besetzung der W2-Professur für Geothermie an der TU München (TUM). In Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) wird die tiefe Geothermie zukünftig über eine gemeinsame Professur als eigenständiges Fachgebiet in Forschung und Lehre dauerhaft an der TUM etabliert. Die Stelle wird zwischen der TUM und dem GFZ Potsdam hälftig aufgeteilt.

Die Spannbreite der Vorträge reichte über verschiedene, für die tiefe Geothermie relevante Bereiche zur Reservoircharakterisierung und geothermischer Technologienentwicklung. Als Vortragende geladen waren Jens Hornung (Darmstadt), Inga Moeck (Alberta/Kanada), Sonja Phillip (Göttingen) und Anja Schleicher (Michigan/USA). Bis voraussichtlich Ende März 2013 wird die Berufungskommission eine Empfehlung an das Präsidium der TUM aussprechen. Danach können die Verhandlungen mit dem Wunschkandidaten aufgenommen werden.

„Im günstigsten Fall könnte bereits Mitte 2013 der Ruf an die entsprechende Person erfolgen“, sagte Prof. Kurosch Thuro vom Lehrstuhl für Ingenieurgeologie der TUM. Bereits 2010 begannen die ersten Verhandlungen zwischen dem GFZ und der TUM über die Vergabe einer dauerhaften Professur zur tiefen Geothermie als eigenes Fachgebiet an der TUM. Zukünftig soll dort neben angewandter Forschung und Lehre auch die Nähe zu Projekten in der Praxis gesucht werden. Die regionale Einbindung bietet sich an, denn das südliche Bayerische Molassebecken ist der geothermische Hotspot Deutschlands. Nirgendwo konzentrieren sich mehr tiefe Geothermieprojekte als im Großraum München.

Dass die tiefe Geothermie einen wichtigen Beitrag als Grundlastenergie für die zukünftige stabile Versorgung mit regenerativen Energien liefert, darum weiß man am GFZ schon lange. Seit Jahren wird dort am Internationalen Geothermiezentrum intensive Forschung betrieben. Dies hat auch die TUM erkannt. Durch zahlreiche Schnittstellen zwischen Geo- und Fluidmechanik, Tektonik, Geochemie, Hydrogeologie werden an der TUM und dem GFZ Synergieeffekte entstehen, die Forschern, Studenten und Projektbetreibern gleichermaßen zu Gute kommen. (sv)

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