Das Informationsportal Tiefe Geothermie bietet mehrmals wöchentlich News aus Wissenschaft, Wirtschaft, Technik, Praxis, Politik sowie geothermischen Projekten.
Mit dem Projekt „Pfälzer Wärme“ haben die Stadtwerke Kaiserslautern damit begonnen, eine klimaneutrale Fernwärmeversorgung aus Tiefengeothermie anzustreben. Nach der 3D-Seismik im Herbst 2025 gibt es jetzt eine Absichtserklärung, welche Technologie zur Erschließung der Erdwärme zum Einsatz kommen soll.
Das Tiefengeothermie-Projekt "Zukunftswärme M West" hat jetzt seinen Claim: Die Projektgesellschaft, bestehend aus den Stadtwerken München sowie den beiden Städten Germering und Puchheim (Landkreis Fürstenfeldbruck), erhielt die Aufsuchungserlaubnis bereits zum 1. Februar 2026, wie es in einer aktuellen Mitteilung heißt
Die Energie-Wende-Garching (EWG) hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer noch leistungsfähigeren und nachhaltigeren Wärmeversorgung erreicht: Das Bergamt Südbayern hat dem Betreiber die wasserrechtliche Erlaubnis erteilt, seine Geothermie-Anlage mit einer Fördermenge von 150 Litern pro Sekunde zu betreiben – 50 Prozent mehr als bisher
Zur Aufsuchung von Erdwärme aus mehr als 400 Metern Tiefe hat das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) der Esso Deutschland GmbH zum 1. März das Erlaubnisfeld Hemslingen II zugeteilt. Das Feld ist knapp 284 Quadratkilometer groß und erstreckt sich in einem länglichen Streifen zwischen Soltau und Schneverdingen im Osten sowie
Die Herrenknecht AG hat den Ruggero Bertani European Geothermal Innovation Award 2026 für ihren Urban Vibro Truck erhalten. Das European Geothermal Energy Council (EGEC) vergab den Preis im Rahmen der Leitmesse GeoTHERM in Offenburg.
Die Geothermie Rupertiwinkel GmbH hat den Eigentümer gewechselt: Die ZeroGeo Energy GmbH übernimmt das Projekt im oberbayerischen Kirchanschöring vom japanischen Mischkonzern Marubeni. Das Ziel ist die Errichtung eines „Green Energy Hubs“ mit Wärme- und Stromerzeugung aus Tiefengeothermie plus Batteriespeichersystem.
Das Vereinigte Königreich hat sich seinen Platz auf der Weltkarte der Tiefengeothermie gesichert: Das erste geothermische Kraftwerk Großbritanniens ist jetzt in Betrieb gegangen. Mit der feierlichen Inbetriebnahme der Drei-Megawatt-Anlage in Cornwall hat zugleich die erste Lithiumproduktion des Landes begonnen.
Der Stadtrat von Unterschleißheim hat die fertiggestellte Wärmeplanung beschlossen. Um die Stadt im Landkreis München bis zum Jahr 2045 klimaneutral zu machen, soll der Anteil der Fernwärme aus Geothermie auf 57 Prozent steigen. Die geothermische Leistung soll sich von jetzt 46,7 Megawatt auf etwa 120 Megawatt fast verdreifachen.
Der Bundesverband Geothermie kritisiert die Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz, die von den Fraktionsspitzen von CDU/CSU und SPD vorgestellt wurden. Vor allem die Abschaffung der 65-Prozent-Klausel sieht der Bundesverband kritisch und fordert deshalb Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren bis zum finalen Gesetzesbeschluss.
Die Karte „Tiefe Geothermieprojekte in Deutschland“, die alle bestehenden Anlagen sowie jene im Bau und in Planung aufführt, macht den Aufwärtstrend der Tiefengeothermie deutlich sichtbar. Mit der jetzt vorgestellten Landkarte 2026 appelliert der Bundesverband Geothermie an die Politik, die richtigen Weichen für einen raschen Ausbau zu stellen.
Auf der deutschen Tiefengeothermie-Landkarte ist Thüringen noch ein weißer Fleck. Künftig will Thüringens Landesregierung jedoch viel stärker auf umweltfreundliche Heizenergie setzen und nimmt dabei unter anderem die Tiefengeothermie in den Fokus.