Das Geothermie-Projekt der Stadtwerke Prenzlau hat einen Meilenstein erreicht: In knapp 1000 Metern Tiefe wurde die Bohrung jetzt fündig. Ein Testbetrieb soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Fertigstellung des Projekts ist für das Jahr 2027 geplant, berichtet der Bundesverband Geothermie.
Im kommenden Jahr plant die AFK-Geothermie GmbH eine zweite Tiefenbohrung, die den Geothermieanteil auf bis zu 95 % steigern und rund 1.200 weitere Haushalte und Betriebe versorgen soll.
Am Bohrplatz in Neuruppin (Brandenburg) konnte die Fündigkeit der ersten Bohrung gefeiert werden. Seit Juni wurde an der rund zwei Kilometer tiefen Bohrung gearbeitet, aus der nun etwa 70 Grad Celsius heißes Wasser gefördert werden kann. Mit Fertigstellung sollen 76 Gigawattstunden pro Jahr gewonnen und 20.000 Haushalte mit Wärme versorgt werden
Nach nicht einmal sechs Monaten Bohrzeit war am 5. September die letzte Schicht auf dem Bohrplatz in Polling. Über 50 Firmen aus der Region, aber auch aus vielen Ländern Europas waren an den Bau- und Bohrarbeiten zu dem Geothermieprojekt beteiligt. Mit Abschluss der Testarbeiten zu der dauerhaften Produktivität der zweiten Bohrung und den Arbeiten
Weniger als zwei Monate nach dem Bohrbeginn am Gründonnerstag konnte auf dem Bohrplatz der Erdwärme Inn GmbH & Co. KG in Polling bei Mühldorf am Inn die Fündigkeit der ersten Bohrung gefeiert werden. In einer Tiefe von rund 2.700 Metern und einer Bohrlochlänge von 3.700 Metern wurde mit dem Oberjura der Zielhorizont erreicht. Die anschließenden
Die Geo-Energie Jura SA (GEJ) hat laut dem Schweizerischen Erdbebendienst den Bau eines geothermischen Kraftwerks in Haute-Sorne geplant. Obwohl die Regierung des Kantons Jura das Projekt aufgrund politischer Konflikte im April 2020 niederlegen und die bereits 2015 erteilte Bewilligung widerrufen wollte, hat sie nun laut energate grünes Licht für
Die Stadtwerke Neuruppin haben die Bohrfirma Daldrup & Söhne AG mit der Erstellung von zwei Geothermie-Bohrungen beauftragt. Bereits seit 2007 wird in der Kreisstadt in Brandenburg rund 63 Grad Celsius warmes Tiefenwasser für einen Hotel- und Freizeitkomplex sowie das örtliche Fernwärmenetz gefördert. Nun sollen weitere Bohrungen in rund 2.000
Am 4. Dezember wurde auf dem Gelände der MTU Aero Engines AG in Karlsfeld die traditionelle Meißelweihe gefeiert. Projektleiter Stefan Lange dankte allen Unterstützern, besonders jedoch dem Team der Daldrup & Söhne AG, welche den Bohrturm innerhalb einer Woche aufgebaut habe. Das Geothermieprojekt ist Teil der Klimaschutzstrategie der MTU und soll
Nach Abschluss der Pumpentests ist klar, dass die geplante Tiefengeothermieanlage der Stadtwerke Potsdam deutlich mehr Wärmeertrag bringen wird als erwartet. Statt der prognostizierten 1,8 bis 2 Megawatt Leistung werden es wohl über 4 MW sein.