Oberrheingraben

Breisgau

Der Standort für die Erdwärme Breisgau.

Im Breisgrau wird eine neue Geothermie-Analge geplant. Nach den geologischen Untersuchungen wurde inzwischen der Standort für das geplante Erdwärme-Heizwerk festgelegt. 

Status
in Planung

Graben-Neudorf

Die Geothermie-Anlage in Graben-Neudorf.

Die Deutsche ErdWärme GmbH & Co. KG entwickelt derzeit das Geothermieprojekt in Graben-Neudorf (Landkreis Karlsruhe). Die erste Bohrung bestätigte 2023 mit über 200 Grad Celsius in 3.600 Metern Tiefe die außergewöhnliche geothermische Qualität des Standorts – ein Rekord für Deutschland. Die finale Nutzung der Geothermieanlage ist aber noch offen und hängt von den weiteren Tests ab. 

 

Status
in der Entwicklung
Installierte thermische Leistung in MW
ca. 40 (erwartet)

Hardt

Die beiden regionalen Energieunternehmen EnBW Energie Baden-Württemberg AG und MVV Energie AG planen gemeinsam im Gebiet "Hardt", das zwischen den Städten Mannheim, Heidelberg und Speyer gelegen ist, die Potenziale der Geothermie zu erkunden und zu nutzen. Der erste Geothermie-Standort des Gemeinschaftsunternehmens GeoHardt GmbH wurde im November 2025 bekanntgegeben. 

Status
in Planung

Brühl

Geothermieprojekt Bruehl

Das badische Brühl befindet sich südlich von Mannheim. Das dort in der Entwicklung befindliche Geothermieprojekt wurde bereits 2006 angestoßen.  Die erste Bohrung ist bereits abgeteuft und fündig.

Status
ruhend

Insheim

Geothermie-Kraftwerk Insheim.

Das Geothermie-Kraftwerk im rheinland-pfälzischen Insheim war die zweite privatwirtschaftlich finanzierte Anlage zur Stromerzeugung im Oberrheingraben. Im Jahr 2022 hat die Vulcan Energie Ressourcen GmbH das Geothermie-Kraftwerk Insheim von der Pfalzwerke AG übernommen. Abgesehen von der Stromproduktion dient das Kraftwerk vor allem für die Erprobung und Optimierung des Lithiumextraktionsprozesses. 

Status
in Betrieb
Installierte elektrische Leistung in MW
4,8

Landau in der Pfalz

Das Geothermie-Kraftwerk im pfälzischen Landau ist Deutschlands erstes industriell genutztes Kraftwerk. Das Projekt ist geprägt von einer sehr wechselhaften Geschichte. Der aktuelle Betreiber Vulcan Energy hat im April die geothermische Wärmelieferung wieder aufgenommen.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
6
Installierte elektrische Leistung in MW
3,8

Bruchsal

Bei Bohrungen nach Mineralwasser traf der Coca-Cola-Konzern 1979 auf heißes Tiefengrundwasser. Weitere Bohrungen mit dem Ziel der geothermischen Nutzung wurden 1983 und 1984/85 niedergebracht. Mit den ersten Zirkulationsversuchen konnte 115 Grad Celsius heißes Wasser mit 15 Litern pro Sekunde zutage gefördert werden. Mittlerweile wird in Bruchsal mit einer Kalina-Anlage Strom produziert.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
6
Installierte elektrische Leistung in MW
0,55