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GeoHardt GmbH
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68723 Schwetzingen
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Die EnBW und die MVV planen im Oberrheingraben die geothermischen Potenziale zwischen den Städten Mannheim, Heidelberg und Speyer zu erkunden. Das sogenannte Gebiet "Hardt" umfasst etwa 270 Quadratkilometer. Das Ziel des Projekts ist es, klimaneutrale Erdwärme in das Fernwämeverbundnetz in der Region einzuspeisen. Mit bis zu drei Geothermie-Kraftwerken will die GeoHardt GmbH rund 20 Prozent des Wärmebedarfs der an das Fernwärmenetz angebundenen Haushalte mit erneuerbarer Wärme decken. Pro Anlage wird mit einer thermischen Leistung von bis zu 30 Megawatt gerechnet.
Im September 2019 wurde ein gemeinsamer Antrag bei der zuständigen Landesbehörde, dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) am Regierungspräsidium Freiburg, eingereicht. Die Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdwärme im Projektgebiet wurde im März 2021 erteilt.
Auf die geologischen Voruntersuchungen im Sommer 2021 folgten zu Beginn des Jahres 2023 die 3D-seismischen Messungen. Nach der Auswertung der umfangreichen Informationen gab GeoHardt im November 2025 den Standort des ersten Geothermie-Projekts bekannt. Dieser befindet sich am südöstlichen Rand des Mannheimer Stadtteils Rheinau.
Der nächste Schritt auf dem Weg zum Geothermie-Heizwerk ist das bergrechtliche Genehmigungsverfahren. Hierfür zuständig ist das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg. Erst nach der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde kann mit der Einrichtung eines Bohrplatzes begonnen werden. Mit dem Beginn der Bohrplatzeinrichtung rechnet GeoHardt frühestens 2027.