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Der österreichische Energie- und Chemiekonzern OMV meldet den Start der seismischen Messungen für das Tiefengeothermie-Projekt in Graz. Die Messungen finden zum Großteil im oststeirischen Becken östlich von Graz statt und sollen bis in den April hinein andauern, um das Potenzial der Tiefengeothermie in dieser Region zu überprüfen.
Die Hartmann Valves GmbH erweitert ihre Präsenz im stark wachsenden Geothermiemarkt Süddeutschlands. Der Hersteller von Kugelhähnen, Bohrlochkopfverflanschungen und Kelly Valves mit Sitz im niedersächsischen Celle eröffnet einen neuen Service-Standort im niederbayerischen Mengkofen, nahe der A92 bei Dingolfing.
Zu fast 300 Mikrobeben ist es laut der Facebookseite „Erdbeben in Deutschland“ am Wochenende in Oberhaching gekommen. Vermutet wird ein Zusammenhang mit dem Geothermie-Projekt Laufzorn II. Alle Ereignisse lagen aber „ weit unter der Fühlbarkeitsschwelle“, teilte das Geophysikalische Observatorium der Ludwig-Maximilians-Universität München mit.
Mit dem erfolgreichen Abschluss einer Erkundungsbohrung sorgt Fervo Energy für Aufsehen: In einer Tiefe von rund 3.400 Metern stieß das US-amerikanische Tiefengeothermie-Startup auf eine Ressourcentemperatur von mehr als 290 Grad Celsius.
Das Geothermie-Projekt „Amperland Thermalwärme“ ist in seiner entscheidenden Phase angekommen: Auf dem Gelände des Heizkraftwerks in Geiselbullach (Landkreis Fürstenfeldbruck) haben die Bohrarbeiten begonnen. Das große Ziel ist, das heiße Thermalwasser in rund 1700 Metern Tiefe zu erschließen und für die Wärmeversorgung der Region zu nutzen.
Tiefengeothermie ist „heißes Zeug“ für die Energieversorgung der Europäischen Union: Zu diesem Urteil kommt eine aktuelle Analyse des Think-Tanks Ember. Demnach kann die Tiefengeothermie mehr als 40 Prozent des bislang aus Kohle und Gas erzeugten Stroms ersetzen - und zwar zu jetzt schon konkurrenzfähigen Preisen.
Die AFK-Geothermie, das gemeinsame Geothermie-Projekt der drei Gemeinden Aschheim, Kirchheim und Feldkirchen (Landkreis München), plant eine zweite Tiefbohrung. Schon Mitte 2027 soll einem aktuellen Bericht zufolge die neue Anlage in Betrieb genommen werden.
Die fossile Wärmeversorgung in Bayern gerät gerade an ihre Belastungsgrenze. Nur noch zu einem Fünftel sind die Erdgasspeicher gefüllt. Der Rest des Winters wird zum "Zitterspiel". Mit einem flächendeckenden Ausbau der Tiefengeothermie lassen sich solche Notlagen verhindern, teilt das Praxisforum Geothermie Bayern in einer Stellungnahme mit.
Die GeoTHERM am 26. und 27. Februar 2026 rückt die Bedeutung der Erdwärme als Schlüsseltechnologie der Energiewende in den Fokus. Mit dem Gastland Island und einem begleitenden Bürgerforum bietet die Veranstaltung sowohl dem Fachpublikum als auch interessierten Gästen interessante Einblicke in die Potenziale geothermischer Energie.
Der Winter 2026 ist streng wie lange nicht. Das erste Enerchange-Webinar des Jahres aus der Reihe "Blickpunkt Geothermie" widmet sich deshalb den Heizkosten. Eine einzigartige Marktanalyse für Fernwärme aus Tiefengeothermie hat das Praxisforum Geothermie Bayern erstellt. Die neuen Zahlen für die Heizperiode 25/26 werden im Webinar vorgestellt.
Der Forschungscampus der Technischen Universität München in Garching wird zum Vorzeigebeispiel der Wärmewende: Die neue, CO₂-neutrale Wärmeversorgung für die zahlreichen Gebäude und Anlagen nutzt künftig die Abwärme des Leibniz-Rechenzentrums und die bereits bestehende Geothermie-Anlage.