Die Energie-Wende-Garching (EWG) hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer noch leistungsfähigeren und nachhaltigeren Wärmeversorgung erreicht: Das Bergamt Südbayern hat dem Betreiber die wasserrechtliche Erlaubnis erteilt, seine Geothermie-Anlage mit einer Fördermenge von 150 Litern pro Sekunde zu betreiben – 50 Prozent mehr als bisher
Der Forschungscampus der Technischen Universität München in Garching wird zum Vorzeigebeispiel der Wärmewende: Die neue, CO₂-neutrale Wärmeversorgung für die zahlreichen Gebäude und Anlagen nutzt künftig die Abwärme des Leibniz-Rechenzentrums und die bereits bestehende Geothermie-Anlage.
Für die Tiefengeothermie-Anlage von Silenos Energy in Garching an der Alz, die im Jahr 2021 in Betrieb gegangen ist, bahnt sich ein neues Kapitel an: Diente die Anlage bislang ausschließlich der Stromproduktion, soll die gewonnene Energie ab 2028 ein örtliches Wärmenetz speisen.
In Waren an der Müritz (Meckenburg-Vorpommern) befindet sich das erste deutsche Erdwärme-Kraftwerk im Megawatt-Leistungsbereich. Für knapp eine Million Euro bringen die Stadtwerke Waren jetzt eine Verpressbohrung aus den 1980er-Jahren wieder in Schuss.
Wie der NDR berichtet, wurde die Inbetriebnahme der Geothermie-Anlage in Schwerin in den vergangenen Jahren durch mehrere Herausforderungen verzögert. Zunächst mussten Filter installiert werden, um Schwebstoffe zu entfernen, die die Anlage sonst beschädigt hätten. Anschließend traten Bakterien auf, die die Rohre verstopften. Nun ist die Anlage
Im Jahr 2023 hat der kommunale Wärmeversorger GEOVOL Unterföhring GmbH seinen Kundenstamm weiter ausbauen können und versorgt jetzt knapp 4.000 Haushalte in Unterföhring. Neben dem Bau neuer Anschlüsse wurde vor allem auch in die Versorgungssicherheit investiert.
Daldrup & Söhne führt derzeit Überholungsarbeiten an den beiden Geothermie-Bohrungen in Taufkirchen durch. Rechtzeitig mit Beginn der anstehenden Heizperiode soll so ein reibungsloser Betrieb gewährleistet werden. Fernwärme Kund:innen werden auch zwischenzeitlich ohne Abstriche mit Wärme versorgt.
Die Energie und Wasser Potsdam (EWP) plant südlich von Babelsberg ein weiteres tiefes Geothermieprojekt. Bereits in der Vergangenheit wurde in Potsdam erfolgreich nach Erdwärme gebohrt. Momentan werden ca. 6.900 Haushalte mit Wärme versorgt. Mit den neuen Bohrungen direkt neben dem Heizkraftwerk sollen weitere Haushalte von der Erdwärme profitieren
Seit inzwischen fast 30 Jahren fördert die Geothermie-Anlage der Erdwärme Neustadt-Glewe GmbH Thermalsole aus 2.450 Metern Tiefe. Die dabei gewonnene Erdwärme wird für das Fernwärmenetz der Stadt Neustadt-Glewe genutzt. Aktuell finden auf der unscheinbaren Anlage am Stadtrand intensive Bohrarbeiten statt, um die Leistung weiter zu steigern und
Mitte April fiel der Startschuss für die Bauarbeiten an der neuen Fernwärmeverbindung zwischen Grünwald und Oberhaching-Laufzorn. Die geplante Trasse verläuft durch den Grünwalder und Perlacher Forst und schließt in Grünwalds Norden an das bestehende Netz an.