Der Nationalrat in Österreich hat sich einstimmig für die stärkere und leichtere Nutzung von Geothermie ausgesprochen. Dazu sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen rasch verbessert werden.
Seit dem 23. Dezember 2025 ist in Deutschland das Geothermie-Beschleunigungsgesetz in Kraft, das die Wärmewende vorantreiben soll. Ein Nachbarland wird jetzt zum Nachahmer: Österreich strebt gerade gesetzliche Vereinfachungen an, um die erheblichen Potenziale der Tiefengeothermie besser zu nutzen.
Mehr Unabhängigkeit von Energieimporten, mehr Investitionen in klimaneutrale Technologien und mehr Effizienz bei der Energiewende: Das sind die Ziele, die der Bundesverband Erneuerbare Energie jetzt in einem Maßnahmenpaket für ein kostengünstiges und resilientes Energiesystem vorgestellt hat.
67 Maßnahmen, die bis zum Jahr 2030 mehr als 25 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen und damit Deutschland unabhängiger von fossilen Importen machen sollen, enthält das Klimaschutzprogramm 2026, das vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Der Bundesverband Geothermie begrüßt das Programm ausdrücklich, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme.
Die bayerische Kommunalwahl war für die Geothermie-Branche von großer Bedeutung. Denn die meisten Anlagen in Bayern befinden sich in öffentlicher Hand. Das Informationsportal Tiefe Geothermie gibt deshalb einen Überblick über die Wahlentscheidungen und deren Folgen.
Das Bayerische Umweltministerium lehnt den Einsatz von Fracking zur Erdgasgewinnung strikt ab. Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber und sprach sich stattdessen für eine intensivere Nutzung der Geothermie-Potenziale in Bayern aus.
Der Bundesverband Geothermie kritisiert die Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz, die von den Fraktionsspitzen von CDU/CSU und SPD vorgestellt wurden. Vor allem die Abschaffung der 65-Prozent-Klausel sieht der Bundesverband kritisch und fordert deshalb Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren bis zum finalen Gesetzesbeschluss.
Auf der deutschen Tiefengeothermie-Landkarte ist Thüringen noch ein weißer Fleck. Künftig will Thüringens Landesregierung jedoch viel stärker auf umweltfreundliche Heizenergie setzen und nimmt dabei unter anderem die Tiefengeothermie in den Fokus.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat Dr. Christine Falken-Großer zur neuen Hauptgeschäftsführerin berufen. Sie hat die Position zum 16. Februar 2026 übernommen und wird künftig die strategische und operative Arbeit des Verbandes verantworten.
Die Stadt Hamburg will stärker auf die Geothermie setzen, um die Wärmewende zu schaffen. Laut einem Antrag, den die rot-grüne Regierungskoalition in dieser Woche in der Hamburger Bürgerschaft beschließen will, soll die Nutzung von Erdwärme für die klimafreundliche Wärmeversorgung mit einer Geothermie-Strategie systematisch ausgebaut werden.