Projekte Tiefe Geothermie

Altdorf bei Landshut

Das Geothermie-Projekt in Altdorf bei Landshut.

Das Projekt im niederbayerischen Altdorf befindet sich auf einer geothermischen Anomalie, die den bisher höchsten bekannten geothermischen Gradienten in Deutschland aufweist. Wirtschaftlich genutzt werden die bestehenden Bohrungen jedoch bis heute nicht. 

Status
ruhend

Altheim (Oberösterreich)

Wärmetauscher in Altheim; Quelle: http://www.innovations-report.de/

Das Geothermieprojekt in Altheim in Oberösterreich war das erste Kraftwerk im Molassebecken, das Strom aus Tiefengeothermie produzierte. Während die Heizanlage schon seit dem Jahr 1990 ununterbrochen läuft, wurde die 2001 gestartete Stromerzeugung nach zwei Jahrzehnten wieder eingestellt.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
14,4
Installierte elektrische Leistung in MW
1

Aschheim / Feldkirchen / Kirchheim

Wärmezentrale AFK Geothermie

Die AFK-Geothermie ist das erste interkommunale Geothermie-Projekt in der Bundesrepublik Deutschland. Seit dem Jahr 2009 versorgt die Anlage die Bürgerinnen und Bürger aus den drei Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim mit lokaler, klimafreundlicher Wärme.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
19

Bad Blumau (Steiermark)

Hundertwasserhotel Rogner in Bad Blumau; Quelle: www.wikipedia.de

Das Hotel Rogner mit hauseigenem Thermalbad im österreichischen Bad Blumau ist mit der Geothermie energietechnisch zum Selbstversorger geworden. Die Wärmeversorgung läuft seit dem Jahr 2000. Im Jahr darauf folgte ein kleines ORC-Kraftwerk für die Stromversorgung.

 

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
7,6
Installierte elektrische Leistung in MW
0,18

Breisgau

Der Standort für die Erdwärme Breisgau.

Im Breisgrau wird eine neue Geothermie-Analge geplant. Nach den geologischen Untersuchungen wurde inzwischen der Standort für das geplante Erdwärme-Heizwerk festgelegt. 

Status
in Planung

Bruchsal

Bei Bohrungen nach Mineralwasser traf der Coca-Cola-Konzern 1979 auf heißes Tiefengrundwasser. Weitere Bohrungen mit dem Ziel der geothermischen Nutzung wurden 1983 und 1984/85 niedergebracht. Mit den ersten Zirkulationsversuchen konnte 115 Grad Celsius heißes Wasser mit 15 Litern pro Sekunde zutage gefördert werden. Mittlerweile wird in Bruchsal mit einer Kalina-Anlage Strom produziert.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
6
Installierte elektrische Leistung in MW
0,55

Brühl

Geothermieprojekt Bruehl

Das badische Brühl befindet sich südlich von Mannheim. Das dort in der Entwicklung befindliche Geothermieprojekt wurde bereits 2006 angestoßen.  Die erste Bohrung ist bereits abgeteuft und fündig.

Status
ruhend

Dorfen

Bohrturm Geothermieprojekt Dorfen

Die Erdwärme Isar entwickelte südlich von München in der Gemeinde Icking (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) im Aufsuchungsfeld Höhenrain das Geothermieprojekt Dorfen mit drei Förder- und zwei Injektionsbohrungen. Im Dezember 2018 erwies sich die Schüttung in der ersten Bohrung (Th1) jedoch als nicht ausreichend. Das Projket wurde daraufhin abgebrochen.

Status
beendet

Dürrnhaar

Das Tiefengeothermie-Kraftwerk im oberbayerischen Dürrnhaar (Landkreis München) ist seit Dezember 2012 fertiggestellt. Im Herbst 2016 haben die Stadtwerke München die Anlage übernommen.

Status
in Betrieb
Installierte elektrische Leistung in MW
5,5

Erding

Zweckverband Geowärme Erding.

Das US-amerikanische Unternehmen Texaco stieß im Jahr 1983 bei der Suche nach Mineralöl auf heißes Wasser und legte damit den Grundstein für den heutigen Erfolg der geothermischen Nutzung in Erding.

Status
in Betrieb
Installierte thermische Leistung in MW
10,2