Das Projekt im niederbayerischen Altdorf befindet sich auf einer geothermischen Anomalie, die den bisher höchsten bekannten geothermischen Gradienten in Deutschland aufweist. Wirtschaftlich genutzt werden die bestehenden Bohrungen jedoch bis heute nicht.
Das Geothermieprojekt in Altheim in Oberösterreich war das erste Kraftwerk im Molassebecken, das Strom aus Tiefengeothermie produzierte. Während die Heizanlage schon seit dem Jahr 1990 ununterbrochen läuft, wurde die 2001 gestartete Stromerzeugung nach zwei Jahrzehnten wieder eingestellt.
Die AFK-Geothermie ist das erste interkommunale Geothermie-Projekt in der Bundesrepublik Deutschland. Seit dem Jahr 2009 versorgt die Anlage die Bürgerinnen und Bürger aus den drei Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim mit lokaler, klimafreundlicher Wärme.
Das Hotel Rogner mit hauseigenem Thermalbad im österreichischen Bad Blumau ist mit der Geothermie energietechnisch zum Selbstversorger geworden. Die Wärmeversorgung läuft seit dem Jahr 2000. Im Jahr darauf folgte ein kleines ORC-Kraftwerk für die Stromversorgung.
Im Breisgrau wird eine neue Geothermie-Analge geplant. Nach den geologischen Untersuchungen wurde inzwischen der Standort für das geplante Erdwärme-Heizwerk festgelegt.
Bei Bohrungen nach Mineralwasser traf der Coca-Cola-Konzern 1979 auf heißes Tiefengrundwasser. Weitere Bohrungen mit dem Ziel der geothermischen Nutzung wurden 1983 und 1984/85 niedergebracht. Mit den ersten Zirkulationsversuchen konnte 115 Grad Celsius heißes Wasser mit 15 Litern pro Sekunde zutage gefördert werden. Mittlerweile wird in Bruchsal mit einer Kalina-Anlage Strom produziert.
Das badische Brühl befindet sich südlich von Mannheim. Das dort in der Entwicklung befindliche Geothermieprojekt wurde bereits 2006 angestoßen. Die erste Bohrung ist bereits abgeteuft und fündig.
Die Erdwärme Isar entwickelte südlich von München in der Gemeinde Icking (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) im Aufsuchungsfeld Höhenrain das Geothermieprojekt Dorfen mit drei Förder- und zwei Injektionsbohrungen. Im Dezember 2018 erwies sich die Schüttung in der ersten Bohrung (Th1) jedoch als nicht ausreichend. Das Projket wurde daraufhin abgebrochen.
Das Tiefengeothermie-Kraftwerk im oberbayerischen Dürrnhaar (Landkreis München) ist seit Dezember 2012 fertiggestellt. Im Herbst 2016 haben die Stadtwerke München die Anlage übernommen.
Das US-amerikanische Unternehmen Texaco stieß im Jahr 1983 bei der Suche nach Mineralöl auf heißes Wasser und legte damit den Grundstein für den heutigen Erfolg der geothermischen Nutzung in Erding.