Aschheim, Feldkirch und Kirchheim

Projektgebiet:
Wärmezentrale AFK Geothermie
Wärmezentrale AFK Geothermie
Status
in Betrieb
TH 1 in m (MD)
2.630
TH 2 in m (MD)
2.700
Nutzungsart
Hydrothermal, Dublette
Temperatur in °C
85
Förderrate in L/s
85
Mineralisation in mg/L
ca. 700
Zielnutzhorizont
Oberjura
Installierte thermische Leistung in MW
19

Beteiligte Firmen

Nachrichten zum Projekt

Weitere Projekte der Region

Die Bemühungen der Gemeinden Aschheim, Feldkirch und Kirchheim um regionale Energieautonomie und der Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe wurden im Herbst 2005 in einem konkreten Konzept umgesetzt. Im Oktober desselben Jahres erteilte das Bayerische Wirtschaftsministerium die Genehmigung zur Aufsuchung von Erdwärme im Erlaubnisfeld Ascaim.

Als Betriebsgesellschaft schlossen sich die Gemeinden Aschheim, Feldkirch und Kirchheim im März 2008 zur interkommunalen AFK-Geothermie GmbH zusammen. Kurz darauf wurde im September mit der Niederbringung der Förderbohrung begonnen. Fast ein Jahr später im August 2013 wurden die Bohrarbeiten beendet. Die Förderbohrung ist bis 2.107 Meter (MD) vertikal abgeteuft und wurde dann um 10 Grad nach Osten abgelenkt. Die Injektionsbohrung hat von 821 bis 2.700 Meter (MD) eine Neigung von 24 Grad nach Süd-Süd-West.

Die AFK GmbH verfolgt mit ihrem Nahwärmekonzept die direkte Wärmeversorgung von Haushalten, Gewerben und Kommunen. Ein mit fossilen Brennstoffen betriebener Reserveheizkessel gewährleistet auch zur Spitzenlastzeit eine optimale Wärmeversorgung.

Auf Grund der stetigen Nachfrage findet der Ausbau des Geothermieprojekts weiter statt. Der aktuelle Ausbaustand liegt bei 11 Kilometern Trassenleitungen im Transportnetz und 68 Kilometern in den Ortsnetzen. Die Fördermenge wurde durch den Einbau einer neuen Tauchkreiselpumpe von 75 Liter pro Sekunde auf 85 erhöht. 

Die Investitionskosten belaufen sich auf circa 60 Millionen Euro, die von den drei Gemeinden getragen werden. Gefördert wurde die interkommunale Zusammenarbeit vom Bayerischen Wirtschaftsministerium mit einer Million Euro.

Das zutage geförderte Tiefengrundwasser wurde nach einem Antrag als Heilwasser anerkannt.

Anzahl der Bohrungen
2
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