In Waren an der Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) befindet sich das erste deutsche Erdwärme-Kraftwerk im Megawatt-Leistungsbereich. Die Inbetriebnahme fand 1984, also noch zu DDR-Zeiten, statt. Das Projekt entstammt dem Bestreben der DDR-Regierung, unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden.
Die nördlichste Geothermieanlage im Molassebecken liegt in Straubing an der Donau. Schon seit 1992 wird das Straubinger Hallen- und Freibad Aquatherm mit dem geförderten Thermalwasser betrieben. Die Wärmeversorgung von Haushalten startete 1999 mit der Inbetriebnahme des Heizwerks, das über zwei getrennte Fernwärmenetze zahlreiche öffentliche und private Großabnehmer versorgt.
Die AFK-Geothermie ist das erste interkommunale Geothermie-Projekt in der Bundesrepublik Deutschland. Seit dem Jahr 2009 versorgt die Anlage die Bürgerinnen und Bürger aus den drei Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim mit lokaler, klimafreundlicher Wärme.