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Geothermie Unterhaching nutzt Windenergie zur Reinjektion

10. Februar 2014

Die Steuereinrichtung der Reinjektionsbohrung des Geothermiekraftwerks Unterhaching wird seit letzter Woche mit einer 4 kW Turbine einer Kleinwindanlage betrieben. Unterhaching geht damit einen neuen Weg und nutzt andere Erneuerbare Energien zur Eigenversorgung des Geothermiekraftwerks.

Innerhalb von zwei Monaten hat Unterhaching einen neuen Grund zum Feiern. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Kooperationsverträge zwischen der Geothermie Unterhaching und der Erdwärme Grünwald sichert sich die Geothermie Unterhaching in einem weiteren Partnerschaftsprojekt die Nutzung von Strom aus Windenergie, mit der die betriebseigene Regeleinheit an der Reinjektionsbohrung zukünftig gespeist wird.

Installiert wurde die Kleinwindturbine von der Turbina Energy AG mit Sitz in Unterhaching, die sich auf Kleinwindanlagen mit vertikaler Achse (<20kW) und Solar-Hybrid-Systemen spezialisiert hat. Das neue Kooperationsprojekt zwischen der Geothermie Unterhaching und der Turbina Energy wurde am letzten Donnerstag vom 1. Bürgermeister Unterhaching, Wolfgang Panzer, Aleksandar Vucak, CEO Turbina Energy AG und Wolfgang Geisinger, Geschäftsführer Geothermie Unterhaching Produktions GmbH & Co. KG in Betrieb genommen.

Mit der erstmaligen Kooperation zwischen Unternehmen aus der Tiefen Geothermie und Windenergie zeigt sich die Geothermie Unterhaching wieder einmal fortschrittlich. Die Offenheit, umliegende Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbarer Technologien als Partner zu integrieren, hat Vorbildcharakter und weist eine neue und aussichtsreiche Richtung für das Gelingen der lokalen Energiewende. (sv)

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