Header Informationsportal Tiefe Geothermie

Wärmeversorgung für Ostseebad in Hohwacht

20. September 2018

Das schleswig-holsteinische Ostseebad Hohwacht, westlich von Kiel gelegen, will den Rhät-Sandstein zur geothermischen Energiegewinnng nutzen. Die erwartete Temperatur soll bei bis zu 42 °C und die Förderrate bei mindestens 15 Liter pro Sekunde liegen.

Die Ostsee-Gemeinde Hohwacht strebt eine nachhaltige touristische Entwicklung mit Schwerpunkt Gesundheit und Erholung an. In diesem Zusammenhang ist der Bau eines Gesundheitszentrums mit geothermischer Wärmeversorgung und Solenutzung geplant. Eine hierzu erstellte Machbarkeitsstudie hat ergeben, dass bei einer erfolgreichen Erschließung die Rhät-Sandsteine in etwa 1.200 m Tiefe durch eine geothermische Dublette. Die Rhät-Sandsteine werden auch in Neustadt-Glewe und Waren zur geothermischen Energiegeinnung genutzt. Die in Hohwacht erwartete nutzbare Energie würde den Wärmebedarf des geplanten Gesundheitszentrums weit übersteigen, teilen die Geodieste in einer Meldung mit.

Eine von der Gemeinde Hohwacht daraufhin bei der ARGE eku Schleswig-Holstein GmbH & Co.KG und GeoDienste GmbH in Auftrag gegebene Folgestudie konnte zeigen, dass die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Bau eines kleinen kommunalen Wärmenetzes grundsätzlich gegeben sind. Die Planung sieht eine Wärmeversorgung mittels geothermischer Energie und BHKW oder Großwärmepumpen sowie Wärmespeichern vor. Die Nähe des geplanten Gesundheitszentrums und verschiedener Großabnehmer (Hotels, Apartmenthäuser) zum vorgesehenen Heizzentralenstandort ist ein wesentlicher positiver Faktor für die Wirtschaftlichkeit des Projekts. Über das Betreibermodell sind bisher noch keine Entscheidungen durch die Gemeinde getroffen worden. Hierzu sucht die Gemeinde über eine Marktevaluierung gegenwärtig nach geeigneten Investoren (js)

Quelle: 

Geodienste

Beteiligte Firmen: 
Projekte zu dieser News: 

Anzeigen

Thema im Fokus

2 | 2019
Die Kommission Wachstum, Beschäftigung und Strukturwandel hat sich vergangenen Samstag darauf geeinigt, der Bundesregierung den Kohleausstieg bis 2038 zu empfehlen. Bis 2022 sollen Kohlekraftwerke mit einer Leistung von 12,5 Gigawatt vom Netz gehen. 2032 soll zusammen mit den Betreibern der Kraftwerke geprüft werden, ob der Ausstieg bereits bis 2035 möglich ist. Die Geothermie kann hier eine wichtige Rolle für die gesicherte Wärme- und Stromversorgung spielen. ... mehr

Termine

« Februar 2019 »
MoDiMiDoFrSaSo
123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728

Auf einen Klick

Finden Sie die passende Firma

Unser Branchenverzeichnis bietet Ihnen über 250 Firmen und Organisationen aus der Tiefengeothermiebranche. 

Werben Sie zielgenau

Nutzen Sie das Informationsportal Tiefe Geothermie und werben Sie hier zielgenau für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistungen. Unsere Konditionen.

Finden Sie die passende Information

Mit unserem monatlich erscheinenden Newsletter oder RSS-Feed bleiben Sie stets über aktuelle Entwicklungen informiert. Jetzt abonnieren!