WFG begrüßt Reduzierung der CO2-Zertifikate

21.02.2013 | Politik | Jochen Schneider
Geothermiebohrung in Bayern

In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung begrüßt das Wirtschaftsforum Geothermie (WFG) die vom Umweltausschuss der Europäischen Union getroffene Entscheidung, vorübergehend den Handel mit CO2-Verschmutzungsrechte einzuschränken.

In der Entscheidung der EU sieht das Wirtschaftsforum Geothermie ein klares Bekenntnis der Europäischen Union zum Klimaschutz und zum Ausbau Regenerativer Energien. Der Vorsitzende des EFG, Dr. Erwin Knapek stuft die zeitlich befristete Verknappung der Emissionsrechte als „überfällige, notwendige und sinnvolle Entscheidung“ ein: „Dass sich der Umweltausschuss der EU für die Rettung des Systems der CO2-Verschmutzungsrechte ausgesprochen hat, ist ein klares Signal für die Branche der Regenerativen Energien und somit auch für die Geothermie. Es beweist umweltpolitische Weitsicht, dass sich der Umweltausschuss heute gegen das vorausgegangene Votum des Industrieausschusses ausgesprochen hat.“ Das WFG hofft nun, dass sich auch das EU-Parlament mit großer Mehrheit für die Reduzierung der
Zertifikate aussprechen wird.

Weiter heißt es in der Mitteilung dass Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) im Vorfeld der Entscheidung bereits den Vorschlag zur Verknappung des Angebots an Verschmutzungsrechten unterstützt hat. Dies zeige, dass der Minister zwar grundsätzlich den richtigen Weg geht, um Regenerativen Energien in Deutschland die nötige Unterstützung zukommen zu lassen, „doch erst wenn das Bundesumweltministerium nun noch Spekulationen über die Zukunft der Umlagen aus dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz einstellt, ist die nötige Investitions- und Planungssicherheit für Projekte aus dem Bereich Erdwärme wiederhergestellt. Und die brauchen wir dringend, wenn die Bundesregierung ihre selbst gesetzten Klimaschutzziele erreichen will“, betont daher WFG-Geschäftsführer Thorsten Weimann.