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GEOVOL Unterföhring beginnt mit dem Bau der zweiten Energiezentrale

28. November 2014

Nachdem im Sommer die beiden neuen Tiefenbohrungen erfolgreich niedergebracht wurden, hat der Unterföhringer Fernwärmeversorger GEOVOL nun mit dem Bau der zweiten Energiezentrale begonnen. Bis Ende 2015 soll die neue Zentrale in Betrieb gehen.

Vor wenigen Tagen hat das Unternehmen GEOVOL in Unterföhring mit dem Bau der zweiten Energiezentrale begonnen. Der gemeindeeigene Betreiber der örtlichen Geothermieanlage und des Fernwärmenetzes hatte im Sommer zwei neue Tiefenbohrungen niedergebracht und so die Kapazität des Heizwerks mehr als verdoppelt. Die zweite Energiezentrale bauen wird für die Versorgung des südlichen Gemeindegebiets gebraucht sowie für den Anschluss weiterer gewerblicher Kunden.

Aktuell sind Erdarbeiten zur Vorbereitung des Rohbaus im Gange. Zum Jahreswechsel dann soll die Baustelle soweit gediehen sein, dass das Fundament gegossen werden kann. Bis Mai 2015 sollten die Arbeiten am Rohbau abgeschlossen sein und das Richtfest gefeiert werden können. Zur Heizperiode 2015/2016 ist die Inbetriebnahme der Energiezentrale geplant.

Herzstück des neuen Gebäudes wird der Wärmetauscher sein, über den das Thermalwasser seine Energie an das Unterföhringer Fernwärmenetz abgeben kann. Zur Eigenstromversorgung der leistungsstarken Förderpumpen ist zudem der Einbau von zwei Blockheizkraftwerken vorgesehen, die eventuell sogar mit Biogas betrieben werden. Interessant: In der neuen Anlage wird nicht nur der Strom, sondern auch die Raumkühlung selbst gemacht. Hierfür kommen sogenannte Sorptionsmaschinen zum Einsatz, die geothermische Wärme in Kälte umwandeln und so dimensioniert sind, dass sie auch die bereits bestehende Energiezentrale kühlen können.

„Mit dem Bau der neuen Energiezentrale beginnt die zweite Stufe der Erweiterung unserer Geothermieanlage“, so Peter Lohr, Geschäftsführer von GEOVOL. „Ich bin froh, dass es nach den im Sommer abgeschlossenen Bohrungen nun endlich weitergeht.“ Noch sei die Fassadengestaltung des Gebäudes nicht abschließend geklärt. Klar aber ist, dass es einstöckig bleibt und auch einen großen Besucherraum beherbergen wird. „Hier werden wir sicher auch die eine oder andere öffentliche Veranstaltung machen können“, verspricht Lohr. (mb)

Quelle: 

Geovol Unterföhring GmbH

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