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Mainova AG, D&S Geo Innogy und Fraport AG gründen Projektgesellschaft

13. April 2011

Die drei Firmen haben gestern einen Vertrag zur Nutzung geothermischer Energie für die Versorgung des Frankfurter Flughafens unterzeichnet.

Zur Entwicklung eines "Tiefengeothermieprojektes" beabsichtigen die Partner D&S Geo Innogy, Mainova AG und Fraport AG eine Projektgesellschaft für die Entwicklung, Planung, Errichtung und den Betrieb eines Geothermie-Kraftwerkes zu gründen. Als Grundlage wurde gestern in Frankfurt ein gemeinsamer Vertrag unterzeichnet. Das Gemeinschaftsunternehmen setzt sich zu 51 Prozent aus der D&S Geo Innogy sowie 31 Prozent Mainova AG und 18 Prozent Fraport AG zusammen. Nach einer ersten gemeinsamen Absichtserklärung von RWE Innogy/ Daldrup & Söhne mit Fraport im Oktober 2009 ist somit auch Mainova als Fernwärme- und Stromlieferant des Flughafens der Gruppe beigetreten.

Die Partner planen eine umfangreiche Zusammenarbeit mit dem Ziel, im Bereich des Flughafens geologische Erkundungsmaßnahmen sowie in einem zweiten Schritt ein Geothermiekraftwerk zu errichten. Die gewonnene geothermische Wärme soll der Wärme- und Stromversorgung des Flughafens Frankfurt dienen. Eine von Fraport zuvor erstellte Machbarkeitsuntersuchung hat bereits die überdurchschnittlichen geothermischen Potenziale des Standortes Frankfurt Flughafen aufgezeigt. Die Ergebnisse der ersten Bodenuntersuchungen des Feldes Walldorf, welche in den vergangenen Monaten durchgeführt wurden, werden derzeit ausgewertet. Ihnen folgen geophysikalische Untersuchungen, mit denen die Unternehmen noch in diesem Jahr starten werden.

Zunächst soll vor allem mit seismischen Untersuchungen die geologische Schichtung des Untergrunds ermittelt werden. Durch die genaue Kenntnis der Bodenbeschaffenheit lassen sich mögliche Bohrziele besser lokalisieren und später präzise ansteuern. Wenn die gewonnenen Daten die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung bestätigen, könnte der Flughafen Frankfurt innerhalb der nächsten Jahre über ein eigenes geothermisches Kraftwerk verfügen, das sowohl Strom als auch Wärme nahezu rund um die Uhr liefern könnte.

Quelle: Mainova

Beteiligte Firmen: 

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