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Umweltverträglichkeit und Direktnutzung sind die Themen der IGC Türkiye

28. Juni 2016

Auf der IGC Türkiye Anfang Juni in Izmir erklärten sowohl die türkische als auch die internationale geothermische Industrie beide Themen zu ihren Hauptanliegen.

Der türkische Geothermiemarkt nimmt durch sein schnelles Wachstum derzeit international eine Vorreiterrolle ein. Das Land hat gezeigt, wie es möglich ist, innerhalb kurzer Zeit kleinere Geothermie-Projekte mit Kapazitäten zwischen 20 und 50 Megawatt zu entwickeln.

Vom 6. bis 8. Juni 2016 kamen mehr als 200 Experten der türkischen und auch der internationalen Geothermiebranche auf der Internationalen Geothermiekonferenz IGC Türkiye in Izmir zusammen, um über die neuesten Entwicklungen in der geothermischen Technologie, Finanzierung, Reservoir Management und Exploration zu tagen. Auch der rasante Ausbau der Geothermie in der Türkei und die Faktoren, die dies ermöglichen, wurden thematisiert. Tevfik Kaya von Schlumberger Türkei formulierte es so: “Die IGC Türkiye kam zum richtigen Zeitpunkt für die türkische Geothermie-Industrie und auch der Ort, Izmir, als geothermisches Zentrum des Landes, war optimal gewählt.“

Der Kongress wurde in Partnerschaft mit der EBRD European Bank of Reconstruction and Development, dem Türkischen Ministerium für Energie und Umwelt und JESDER, der türkischen Geothermal Power Plants Investors Association, durchgeführt.

Die Türkei verfügt über ein großes, noch nicht erschlossenes Potenzial für die geothermische Stromproduktion jenseits der prominenten Geothermieregionen. Bei gleichbleibender Erschließungsgeschwindigkeit, könnte die Türkei bereits in den nächsten drei bis vier Jahren die 1.000 Megawatt Schallmauer durchbrechen. Diese rasante Entwicklung bedingt, dass auf der IGC Türkiye so wichtigen Themen wie Reservoir Management, Umweltverträglichkeit sowie die Bürgerbeteiligung vor Ort Priorität in der Diskussion eingeräumt wurde, um eine dauerhafte Unterstützung dieser Projekte von allen Seiten zu gewährleisten. Wie aus der Problematik von CO2-Emissionen eine Umsatzmöglichkeit werden kann, erörterten Fallbeispiele aus der Türkei und Island.

So lukrativ die geothermische Stromproduktion in der Türkei erscheinen mag, in den kommenden Jahren werden die Möglichkeiten zur Direktnutzung von geothermischer Energie, beispielsweise für die Fernwärmenutzung oder die Beheizung von Gewächshäusern, Spas und anderen Anwendungsmöglichkeiten, die prominenten Themen des nationalen Geothermiemarktes werden.  (sv)

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