Weinheim will geothermische Nutzung weiter ausbauen

26.07.2012 | Projekte
Geothermiebohrung in Bayern

Landesumweltminister Franz Untersteller war voll des Lobes beim Energie-Rundgang zu den Themen Geothermie, Photovoltaik, Wind und Energieeffizienz im nordbadischen Weinheim. Er besuchte das erfolgreiche Geothermieprojekt 'Miramar', das im letzten Jahr bereits 50 Prozent der Energiekosten einsparen konnte. Bis 2015 soll ein deutlich größeres Geothermiekraftwerk in Weinheim realisiert werden.

"Am Ende steht die nachhaltige Energieautarkie, also die völlige Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern", so der erste Bürgermeister Torsten Fetzner in der Rhein-Neckar-Zeitung. Neben ausschließlichem Ökostrom-Bezug und Photovoltaik-Ausbau plant die Stadt auch den Ausbau der Geothermie.  
Das Freizeitbad 'Miramar' konnte mit geothermischer Wärme schon etwa die Hälfte der Energiekosten - immerhin 300 000 Euro im Jahr - einsparen, rechnete Geschäftsführer Marcus Steinhardt dem Umweltminister vor. Ein weiteres, deutlich größeres Geothermieprojekt soll bis 2015 verwirklicht werden. Sowohl die Stadtspitze, als auch die Bevölkerung stehen hinter dem Projekt. In Weinheim ist Geothermie positiv besetzt, was, so Fetzner, an der frühen und aktiven Einbeziehung der Bürger über den 'Runden Tisch Energie' gelungen ist. 
Auch für den Minister aus der Landeshauptstadt ist die Bürgerbeteiligung  Schlüssel zur Energiewende: "Die Energiewende gelingt nur mit den Menschen. Wir müssen viel erklären und auch Genossenschaften mit Gewinnbeteiligung gründen." (ps)

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung

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