Fonds für Entwicklung von Geothermieprojekten in Südamerika in Vorbereitung

11.02.2014 | Jochen Schneider
Geothermiebohrung in Bayern

Dank Finanzierung durch die Europäische Kommission konnte die Südamerikanische Entwicklungsbank (CAF) und die KFW Entwicklungsbank ein Experten-Konsortium damit beauftragen, ein Konzept für einen Multi-Millionen Entwicklungsfonds für Tiefengeothermie-Projekte in Südamerika zu erarbeiten.

In Lateinamerika gibt es auf Grund der Hochenthalpie-Lagerstätten ein großes Potenzial zur Nutzung geothermischer Energie. Daher haben die KfW Entwicklungsbank und die Südamerikanische Entwicklungsbank (CAF) eine Geothermische Entwicklungseinrichtung Lateinamerika (GDF) initiiert - als Marktanreizprogramm für die Energiemärkte in Bolivien, Chile, Peru, Kolumbien und Ecuador. Unter anderem wird das GDF einen Darlehen-basierten Risikominimierungs-Fonds enthalten, um die größte Hürde für die Entwicklung der Technologie, die frühe Exploration, zu erleichtern.

Wie es in der Pressemitteilung von Rödl & Partner weiter heißt, wurde die Anwaltskanzlei aus Nürnberg damit beauftragt, das Konsortium zu führen und desweiteren ein Konzept für den Risikominimierungs-Fonds zu entwickeln. Das Experten-Konsortium besteht außerdem aus den Unternehmen Geothermie Neubrandenburg (GTN), Mannvit aus Island sowie der Anwaltskanzlei Bofill Mir & Alvarez Jana aus Chile.

Das Thema Risikominimierung wird auch auf der diesjährigen 10. Internationalen Geothermiekonferenz im Rahmen eines Forums am 15. Mai diskutiert. Unter anderem wird Herr Benjamin Richter von Rödl & Partner auf dem Podium vertreten sein.

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