Keith Evans relativiert Darstellung in NZZ am Sonntag

06.06.2011 | Public Relations
Geothermiebohrung in Bayern

Keith Evans, Wissenschaftler an der ETH-Zürich, reagiert auf Berichterstattung in der NZZ am Sonntag und gibt Einblick in den Email-Verkehr mit dem Redakteur.

Am 8. Mai 2011 hat die Schweizer Wochenzeitung "NZZ am Sonntag" einen Artikel über Geothermie publiziert, in dem der Wissenschaftler Keith Evans von der ETH Zürich indirekt wie folgt zitiert wurde: „In einer Studie kommt er [Keith Evans] zu dem Ergebnis, dass induzierte Beben wie das von Basel am ehesten dort ausgelöst werden, wo die natürliche Seismizität ohnehin hoch ist. Gebiete wie der Rheingraben wären danach künftig zu meiden". Aus der Formulierung dieses Abschnittes kann der Eindruck entstehen, dass die Aussage über den Rheingraben die Meinung von Evans wiedergibt. Auf Nachfrage von Enerchange stellt Evans klar: „Dieser stark verallgemeinerte Satz stellt nicht meine Meinung, sondern die des Autors dar."

Um zu verdeutlichen, was die tatsächlichen schriftlichen Aussagen von Keith Evans gegenüber dem Journalisten waren, sei hier (englisches Original, deutsche Übersetzung) der E-Mail-Verkehr zwischen Keith Evans und dem Journalisten Hans-Dieter Sauer aufgeführt, der von Keith Evans zur Verfügung gestellt wurde.