Machbarkeit für Geothermieprojekt in Heede festgestellt

14.02.2016 | Erkundung & Analyse | Jochen Schneider
Geothermiebohrung in Bayern

Die neu gegründete Geo-Energy Emsland GmbH will noch in diesem Jahr mit der Umsetzung des Projektes beginnen. Momentan laufen die Genehmigungsverfahren.

Bei der Eröffnung der neuen Büros der Geo-Energy Emsland GmbH im interkommunalen Gewerbegebiet von Heede und Dersum teilte Oliver Kugland, Mitglied der Geschäftsführung der Papenburger Hanrath-Gruppe, den erfolgreichen Abschluss der Machbarkeitssudie mit. Die vom Land Niedersachsen finanzierte Machbarkeitsstudie bescheinigt dem Geothermieprojekt in Heede, sowohl die technische wie auch die wirtschaftliche Machbarkeit berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) in ihrer Freitagsausgabe.

Das Projekt mit einem Volumen von 48 Millionen Euro will die federführende Hanrath Gruppe mit lokalen Investoren realisieren. Der Genehmigungsprozess für die 5.500 Meter tiefen Bohrungen laufe bereits, laut Kugland rechne man im Idealfall mit einer Dauer von acht Monaten. In dem Gewerbgebiet soll dann ein Heizkraftwerk Strom und Wärme produzieren.

Darüber hinaus ist aber auch Entwicklungs- und Forschungsstandort geplant, wie Kugland gegenüber der NOZ verdeutlichte. Es laufen bereits Kooperationen mit der Hochschule Bochum, dem Energieforschungszentrum Niedersachsen (EFZN), dem Kompetenzzentrum Energie Osnabrück, GeoEnergy Celle und der Universität Groningen.

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