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Programm zum Praxisforum Geothermie.Bayern veröffentlicht

19. Juli 2016

Der Ausbau der tiefen Geothermie in Bayern kommt wieder in Schwung. Unter den verbesserten politischen Rahmenbedingungen beleuchtet das 4. Praxisforum Geothermie.Bayern am 5./6. Oktober 2016 im Haus der Bayerischen Wirtschaft, München, die aktuelle Technologieentwicklung im süddeutschen Molassebecken. Die diesjährige Veranstaltung wird erstmals mit Simultanübersetzung angeboten. Bis zum 29. Juli gibt es noch den Frühbucherrabatt.

Am 8. Juli 2016 hat das neue Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) den Bundestag und Bundesrat endgültig passiert. Von einer Ausschreibungspflicht für die tiefe Geothermie wurde abgesehen. Der Degressionsbeginn für die Einspeisevergütung für Elektrizität aus Geothermie hat sich auf das Jahr 2021 verschoben. Nahezu zeitgleich wurde das Kumulierungsverbot für die tiefe Geothermie von einer KfW-Finanzierung mit EEG-Einspeisevergütungen von der EU-Kommission aufgehoben, wie die Schirmherrin Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, in ihrem Grußwort zum 4. Praxisforum Geothermie.Bayern erklärte. Für die tiefe Geothermie sind dies erfreuliche Zeichen, bedeutet die EEG-Novelle 2017 doch eine deutliche Investitionssicherheit für geplante und in Bau befindliche Projekte.

Diese positive Grundstimmung bildet den Rahmen für einen intensiven Erfahrungsaustausch am 5./6. Oktober 2016 für das 4. Praxisforum Geothermie.Bayern im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München. Drei verschiedene Keynotes begleiten den Vormittag des ersten Kongresstages. Ministerialrat Rainer Zimmer vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie wird über die aktuelle politische Entwicklung sprechen, weiterhin sind Benjamin Richter von Rödl & Partner und Bürgermeister Norbert Seidl der Stadt Puchheim eingeladen.

In den zwei darauffolgenden parallelen Foren zur geothermischen Strom- (Forum I) und Wärmeerzeugung (Forum II) werden aktuelle und geplante Projekte präsentiert. In Forum I werden Vertreter von Erdwärme Bayern bzw. Enel unter anderem das Projekt in Weilheim sowie das Forschungsprojekt Geretsried vorstellen. In Forum II liegt der Fokus auf den Erfahrungen: so wird unter anderem über die Projekte in Erding, Unterföhring und Freiham berichtet, außerdem stellt Helmut Mangold von der Innovativen Energie in Pullach das neue Preismodell vor.

Nachmittags stehen im Plenum zwei technische Keynotes im Fokus: Bernd Kapp von Harden Schaden-Support referiert über die Entwicklungen bei den eingesetzten Tauchkreiselpumpen und Dr. Christian Hecht von den Stadtwerken München stellt erste Ergebnisse der groß angelegten urbanen 3D Seismik in München vor.

Das Nachmittagsprogramm bietet wieder zwei parallele Foren, zum einen über bohrtechnischen Herausforderungen im Voralpenraum (Forum III) und zum anderen über die Die Bayerische Geothermie-Allianz und F & E Projekte in Bayern (Forum IV). Der Schwerpunkt in Forum III soll auf die gasführenden Schichten gelegt werden und wie damit in bisherigen Erschließungsprojekten umgegangen wurde.

Der Erfahrungsaustausch wird am 6. Oktober 2016 mit einer Exkursion zur Geothermieanlage Pullach und einem in Kürze bekanntzugebenden Ziel fortgesetzt.

Durch die Aktualität der Themen und seinem „Ohr am Markt“, hat sich das Praxisforum Geothermie.Bayern bereits innerhalb weniger Jahre zu der wichtigsten Veranstaltung der bayerischen Geothermieszene entwickelt, die für alle Akteure einen Mehrwert bietet. In diesem Jahr wird erstmals auch eine Simultanübersetzung der Keynotes und der Foren I und III ins Englische angeboten. Das aktuelle Programm ist auf der Webseite der Veranstaltung veröffentlicht. (sv)

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