Rechtsstreit um Geothermiekraftwerk Landau endet mit Vergleich

05.02.2018 | Jochen Schneider
Standardbild News Tiefe Geothermie

Die Klage gegen den 2013 geschlossenen Kaufvertrag des Geothermiekraftwerkes in Landau endet mit einem Vergleich von Geysir Europe GmbH und der Pfalzwerke AG.

Die Daldrup & Söhne AG, Mehrheitseigner der Geysir Europe GmbH, veröffentlichte heute die Meldung zu dem Vergleich mit den Pfalzwerken.

In 2014 hatte Geysir Europe gegen den im Dezember 2013 geschlossenen Kaufvertrag geklagt, nachem die Probleme mit Erdhebungen auf Grund einer Leckage beim Geothermiekraftwerk in Landau aufgetreten sind. Der Vergleich beendet nun den jahrelangen Rechtsstreit und damit ist auch für Geysir Europe der Kauf rechtskräftig. Laut der Meldung von Daldrup und Söhne wird im Konzernabschluss der Aktiengesellschaft das Kraftwerk bereits für das Geschäftsjahr 2017 voll konsolidiert werden. Mit der Umsetzung des Kaufvertrags erhöht sich der Anteil der Geysir Europe am Geothermiekraftwerk Landau auf 90 Prozent, 10 Prozent sind im Besitz der Energie Südwest GmbH. Der Anteil der Daldrup & Söhne AG beläuft sich damit auf 67,7 Prozent.

Das Kraftwerk in Landau wurde nach den Problemen mit den Erdhebungen abgeschaltet, um die Leckage zu beheben. Nach den Revisionsarbeiten ist die Anlage mittlerweile im Probebetrieb.

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