Themen im Fokus

8-2019

Neue Erkenntnisse zur Wärmeanomalie in Franken - Potenziale für die Geothermie?

Vibratorfahrzeuge in Kolonne
Die jetzt vorliegenden Ergebnisse der 2D-seismischen Messungen des GeoZentrums Nordbayern zeigen ein vollständig neues Bild des Untergrundes in Franken und weisen auf Potenziale für die geothermische Energiegewinnung hin. Dr. Wolfgang Bauer, Leiter der Forschungsgruppe Geothermie am Lehrstuhl für Geologie des GeoZentrums Nordbayern der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg, erklärt im Interview Ausgangspunkt, Ziele und Ergebnisse der 2D-seismischen Messungen in Franken.
6-2019

Praxisforum Geothermie.Bayern 2019: Die neuesten Trends aus Praxis und Wissenschaft

Aktuell zeigen über 20 Geothermieprojekte in Bayern, wie eine Versorgung mit Wärme und Strom aus der Kraft der Tiefe aussehen kann: regenerativ, klimafreundlich und aus lokalen Quellen. Das 7. Praxisforum Geothermie.Bayern, das vom 7. bis zum 9. Oktober 2019 in München stattfindet, präsentiert lokale und internationale Projekte, diskutiert neue Technologien und wissenschaftlichen Ansätze, weist auf die politischen Rahmenbedingungen hin und vernetzt die Geothermiebranche. Das aktuelle „Thema im Fokus“ gibt einen kleinen Vorgeschmack.
5-2019

Regenerativer Erzeugungsmix für eine zukunftsfähige Fernwärmeversorgung

Welche Rolle kann und soll die Tiefengeothermie in einer CO2-freien Wärmeversorgung spielen? Und wie müssen heute die Weichen gestellt werden, damit ein Mix aus Erneuerbaren Energien so schnell wie möglich die Wärmewende in Städten und ländlichen Regionen einleitet? Benjamin Richter von der internationalen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Rödl & Partner hat dazu das Konzeptpapier „Die Wärmezielscheibe – Wärmewende in Deutschland erfolgreich gestalten“ entwickelt. Für das aktuelle Thema im Fokus hat er dem Informationsportal Tiefe Geothermie ein Interview gegeben.
4-2019

Wenn Energiepreise die Wahrheit sagen sollen: Modelle für eine CO₂-Bepreisung

Plötzlich ist das Thema in aller Munde: CO₂-Steuer oder CO₂-Abgabe, mit oder ohne eine Rückerstattung an die Bevölkerung. Oder ist doch eine Reform des EU-Emissionshandels besser geeignet, um die Klimaschutzziele zu erreichen? Unser aktuelles Thema im Fokus stellt verschiedene Modelle einer CO₂-Bepreisung vor und beschäftigt sich mit möglichen Auswirkungen auf die Geothermie.
3-2019

CO2 – Vom Problem zur Ressource

Die Geothermie gehört zu den erneuerbaren Technologien, die klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) vermeiden und einsparen. Als regenerative Energie ist sie ein wichtiger Teil der global erforderlichen Maßnahmen, um den Klimawandel zu begrenzen. Vor allem die Anlagen in Mitteleuropa sind hier vorbildlich, sie führen das geförderte Tiefengrundwasser nach der Entwärmung wieder zurück ins unterirdische Reservoir. Die mitgeförderten Gase – meist CO2 –werden zusammen mit dem Tiefengrundwasser wieder reinjiziert. In Bayern gibt es in Traunreut eine Anlage, die als Forschungsprojekt sogar zusätzliches CO2 in den Untergrund bringt. Weitere CO2-Vermeidungs-Projekte sind weltweit in der Entwicklung. In dieser Ausgabe von „Thema im Fokus“ wollen wir Ihnen einige davon präsentieren.
2-2019

Einstieg in den Kohleausstieg – Geothermie als Joker

Die Kommission Wachstum, Beschäftigung und Strukturwandel hat sich vergangenen Samstag darauf geeinigt, der Bundesregierung den Kohleausstieg bis 2038 zu empfehlen. Bis 2022 sollen Kohlekraftwerke mit einer Leistung von 12,5 Gigawatt vom Netz gehen. 2032 soll zusammen mit den Betreibern der Kraftwerke geprüft werden, ob der Ausstieg bereits bis 2035 möglich ist. Die Geothermie kann hier eine wichtige Rolle für die gesicherte Wärme- und Stromversorgung spielen.
1-2019

Ohne Geothermie sind die Klimaschutzziele nicht zu erreichen.

Die Klimabilanz des Jahres 2018 macht deutlich, dass die Weltgemeinschaft alles andere als auf dem richtigen Weg ist, um eine Erhitzung des Planeten über die kritischen zwei Grad hinaus noch zu verhindern. Tausende von Schülerinnen und Schülern streiken am heutigen Freitag und gehen für den Klimaschutz auf die Straße. Klar ist, dass es alle erneuerbaren Energien im Verbund mit ehrgeizigen Energiesparmaßnahmen und einer stark erhöhten Effizienz brauchen wird. Welchen Beitrag die Geothermie zum Klimaschutz leisten kann, zeigen Studien des Umweltbundesamtes (UBA).
9-2018

Seit langem reif für die Insel

Seit Jahrzehnten zählt die tiefe Geothermie weltweit zu einer der zuverlässigsten regenerativen Energiequellen. Derzeit erzeugen 83 Länder tiefengeothermischen Strom- und Wärme und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur globalen CO2-Reduzierung und zum Klimaschutz. Eine mehrere Tausend Meter tiefe Bohrung abzuteufen und ein modernes, leistungsfähiges Kraftwerk zu bauen, ist bereits auf dem kontinentalen Festland eine Herausforderung. Aber wie sieht es auf den zum Teil recht kleinen Inselstaaten aus?
8-2018

Frankreichs langer Weg zur Energiewende und die Rolle der tiefen Geothermie

Die Aufmerksamkeit war groß, als Frankreichs Nationalversammlung im Sommer 2015 das Reformgesetz zur nationalen Energiewende beschloss. Der seinerzeit verabschiedete Zehnjahresplan sah vor, mehr Strom aus regenerativen Energiequellen zu produzieren und somit den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu senken. Doch der Ausbau des Erneuerbare-Energien-Sektors geht nur langsam voran.
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