Anschluss des Freibads an die Geothermie ermöglicht Baden in der Nebensaison

10.07.2019 | Elke Zimmermann
Geothermiebohrung in Bayern

Im österreichischen Ried können Gäste des städtischen Freibads Dank des Anschlusses an das Geothermie-Netz nun auch in der Nebensaison ein angenehm warmes Badevergnügen erleben.

Das Geothermie-Leitungsnetz in Ried, das bereits 35 Kilometer lang ist, wird laufend erweitert. Nun wurde das Rieder Freibad und eine weitere öffentliche Einrichtung an das Geothermie-Netz angeschlossen.

Der Anschluss des Freibads an das Netz ermöglicht es den Gästen auch in der Nebensaison, vor allem in den Monaten Mai und September, nicht auf Badespaß verzichten zu müssen. Durch den Anschluss an das Geothermie-Netz ist es dem Freibad nun möglich in allen Becken eine wohltemperierte und konstante Wassertemperatur von angenehmen 26 Grad Celsius zu gewährleisten. Um die Betriebskosten so gering wie möglich zu halten wird zusätzlich noch Solarwärme genutzt.

Bürgermeister Albert Ortig wird von der Bezirksumschau wie folgt zitiert: "Zusammen mit den zahlreichen Verbesserungen und Optimierungen, die schon in den Vorjahren im Freibad Ried umgesetzt wurden, wird der Geothermie-Anschluss die beliebte Freizeiteinrichtung künftig noch attraktiver machen".

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