BFE födert die Erkundung für die Erweiterung in Riehen

15.01.2020 | Internationale Projekte | Jochen Schneider
Geothermiebohrung in Bayern

Mit 1,2 Millionen Franken will das Schweizer Bundesamt für Energie (BFE) den Wärmeverbund Riehen AG bei der Erkundung des Untergrunds zur Erweiterung der bestehenden Geothermieanlage in Riehen bei Basel unterstützen.

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Seit über 25 Jahren fördert der Wärmeverbund Riehen 65 Grad Celsius heißes Tiefengrundwasser aus einer Tiefe von über 1.500 Metern. Nach der Förderung wird das Tiefengrundwasser mit gasbetriebenen Wärmepumpen auf ein höheres Temperaturniveau angehoben bevor es wieder in den Muschelkalk versenkt wird. Das Tiefengrundwasser versorgt die Fernwärmenetze der Gemeinde und des benachbarten Lörachs in Deutschland. In 2018 stellte die Gesellschaft erste Pläne vor die erfolgreiche Anlage zu erweitern.

Der Wärmeverbund Riehen teilte jetzt mit, dass eine Machbarkeitsstudie positive Erkenntnisse für die Erweiterung der Anlage gebracht hätten. Im nächsten Schritt sollen die seismischen Messungen ausgeschrieben werden. Dazu bedarf es der Freigabe der Anteilseigner - die Gemeinde Riehen hält 73 Prozent und der Basler Energieversorger Industrielle Werke Basel (IWB) 27 Prozent der Aktiengesellschaft. Bis 2022 soll die dritte Bohrung dann in Betrieb gehen.

BFE fördert die Geothermie mit 30 Mio. Franken

Das Bundesamt für Energie in der Schweiz hat ein großes Förderprogramm mit einem Volumen von 30 Mio. Franken jährlich aufgelegt. Daraus wurde im Mai 2019 ein Projekt im waadtländischen Vinzel mit 14,4 Mio. Franken gefördert. Und auch das Projekt der Geoenergie Suisse im Juar hat eine Förderung erhalten. 

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