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Brühl: Partizipation vor Bürgerbefragung

23. August 2012

Seit gestern kann die Brühler Bevölkerung online Pro- und Contra-Fakten zur Geothermie kritisch prüfen und ergänzen. Der aktualisierte Text wird Grundlage für die Bürgerbefragung zum Geothermiekraftwerk in Brühl am 28. Oktober 2012.

Der "Faktencheck" umfasst allgemeine und spezielle Argumente zum Pro- und Contra-Geothermie ist über die Internetseite der Gemeinde Brühl in Baden abrufbar. "Die Gemeindeverwaltung hat die Entwürfe aus verschiedenen Quellen zusammengetragen, eine Redaktionsgruppe aus Gemeinderat und Verwaltung hat diese überarbeitet und am 30. August soll in dieser Gruppe auch die Entscheidung darüber getroffen werden, welche Änderungen im Sinne des Neutralitäts-Gebots vorgenommen werden", so Bürgermeister Dr. Ralf Göck. Ende September werden alle Haushalte die aktualisierte Info-Broschüre mit den Wahlbenachrichtigungen erhalten. Zudem soll vor der Bürgerbefragung am 28. Oktober 2012 eine Infoveranstaltung in der Festhalle stattfinden, wusste morgenweb.de. Dazu hat die Gemeindeverwaltung einige Experten eingeladen, die den Besuchern Frage und Antwort stehen, so das Nachrichtenportal.

Laut baden-württembergischer Gemeindeordnung ist die geplante Bürgerbefragung für die gewählten kommunalen Bürgervertreter nicht bindend. Ungeachtet dessen ist für die CDU, auf deren Antrag die Bürgerbefragung realisiert wird, das Umfrageergebnis ein zentraler Faktor für künftige Entscheidungen. Die CDU setzte in der entscheidenen Ratsversammlungen eine mindestens 50 prozentige Bürgerbeteiligung der Brühler voraus, so das Online-Portal morgenweb.de.

In der Zwischenzeit laufen die Bohrarbeiten weiter. Laut Projektwebsite von Geoenergy ist die aktuelle Tiefe der Bohrung im Moment bei 2.880 Metern, kurz vor dem Muschelkalk. Bis Ende 2012 sollen die laufenden Bohrungen am Standort Brühl bis 3.800 Meter Tiefe abgeteuft und abgeschlossen sein. (ps/js)

Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Brühl, morgenweb.de

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