Ein weiterer Schritt zum Ausbau Erneuerbarer Energien

14.03.2019 | Elke Zimmermann
Standardbild News Tiefe Geothermie

In Nordrhein-Westfalen wurde der Antrag „Wärmepotenziale nutzen - Einsatz der Geothermie erleichtern" vom Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung heute mit den Stimmen von CDU, FDP, SPD und Grünen beschlossen.

„Mehr Geothermie für eine nachhaltige Wärmewende“ so wird der wirtschaftspolitische Sprecher Henning Rehbaum der CDU-Landtagsfraktion NRW auf der eigenen Website zitiert. Weiter sagt er „Die Energiewende braucht innovative Lösungen. Dazu zählt auch der Einsatz der Geothermie, den wir als NRW-Koalition vorantreiben werden. Es ist ein gutes Signal, dass SPD und Grüne dem ursprünglichen Antrag von CDU und FDP zur besseren Nutzung der Geothermie beigetreten sind und heute mitbeschlossen haben.“ Bereits im Oktober wurde bei einer Anhörung zum Ausbau der Erdwärmenutzung in Nordrhein-Westfalen der Antrag von Sachverständigen befürwortet.

Es liegt ein großes geologisches und geothermisches Potential vor, dass das Land viel mehr als bisher für die klimafreundliche Energie-Wärmewende nutzen will.

München als Beispiel zum Geothermiestandort

„Nordrhein-Westfalen hat eine ausgeprägte Bergbautradition, fachliche und technische Standards, administrative Kompetenz und Zulieferfirmen sowie das klare Bekenntnis der Landesregierung für Trinkwasserschutz bei der Nutzung der Geothermie.“, so das offizielle Statement der CDU. Im stillgelegten Steinkohlebergbau schlummern laut Potentialstudie „warmes Grubenwasser“ mit beträchtlichen Potentialen, die Stück für Stück gehoben werden sollen. Mit dem Geothermie-Zentrum Bochum (GZB) sind international anerkannte Experten vor Ort ansässig.

Ziel der NRW-Koalition ist es Nordrhein-Westfalen zum einem Geothermiestandort nach dem Beispiel Münchens auszubauen.

Quelle:

CDU NRW-Fraktion;

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