Noch im ersten Quartal 2026 sollen die Arbeiten für einen Bohrplatz im Kölner Stadtteil Dellbrück beginnen. Geplant ist eine bis zu 1.000 Meter tiefe Forschungsbohrung, mit der der Geologische Dienst NRW Erkenntnisse über die Eignung der devonischen Kalksteine als geothermisches Reservoir gewinnen möchte.
Die vierte und letzte Linie der 2D-Seismik im Raum Aachen ist abgeschlossen. Innerhalb von acht Tagen - und damit zwei Tage früher als geplant - wurden die Messungen für die STAWAG (Stadt- und Städteregionswerke Aachen AG) mit einer Strecke von knapp 40 Kilometern erfolgreich absolviert.
Die NEW Smart City GmbH ist vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) des Landes Nordrhein-Westfalen als Gewinnerin des landesweiten Geothermie-Wettbewerbs ausgewählt worden. Damit erhält die NEW die Möglichkeit, eine geothermische Forschungsbohrung zur künftigen lokalen Wärmeversorgung zu übernehmen.
Ab dem 15. September 2025 erkundet der Geologische Dienst NRW (GD NRW) mit Messfahrzeugen geothermische Potenzial im östlichen Ruhrgebiet und entlang des historischen Westfälischen Hellweges. Die Messungen finden im Rahmen des Masterplans Geothermie NRW statt und werden von umfangreichen Informationsangeboten für die Bevölkerung begleitet.
In Nordrhein-Westfalen hat die Bezirksregierung Köln für vier Strukturwandel-Projekte im Rheinischen Revier insgesamt 60 Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt. Ein Großteil des Geldes, nämlich mehr als 36,5 Millionen Euro fließt an den Energiestandort Weisweiler. Freuen kann sich die anwendungsbezogene Forschung im Bereich Tiefengeothermie.
Nordrhein-Westfalen sieht in der Nutzung von klimafreundlicher Erdwärme eine wesentliche Säule der Wärmewende. Der von der Landesregierung vorgestellte Masterplan Geothermie NRW beinhaltet ein Explorations- und Bohrprogramm zur Erkundung des tieferen Untergrundes von NRW. Denn dort gibt es Gesteinsschichten, die sich für eine Erdwärmegewinnung
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur stellte heute mit dem Masterplan Geothermie NRW eine wegweisende Strategie für das Bundesland vor, wie die Erschließung von Erdwärme innerhalb der 20 Jahre auf 24 bis 33 Terrawattstunden pro Jahr ausgebaut werden soll. Zahlreiche Maßnahmen, wie eine Fündigkeitsversicherung, sollen bis 2045 dazu führen, dass bis zu
Für die Erkundung des geologischen Untergrunds und Evaluierung des geothermischen Potenzials am Standort Weisweiler, haben die Fraunhofer IEG und RWE Power eine 100 Meter tiefe Erkundungsbohrung abgeteuft. Diese sowie eine weitere Bohrung sollen als Grundlage für eine spätere tiefe Erkundungsbohrung dienen und bei der Aufsuchung von Thermalwasser
Um die angestrebte Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, hat die nordrhein-westfälische Landesregierung im Rahmen eines Förderprogramms neue Fördermöglichkeiten und Richtlinien mitunter für die Nutzung von Erdwärme erlassen. Bis zu 230 Millionen Euro sollen der Erschließung geothermischer Energie und für Photovoltaik auf Freiflächen und Gewässern
Fünf kommunale Wärmeversorger und das Fraunhofer IEG wollen die Wärmeversorgung in NRW mit Hilfe von Geothermie unabhängiger und klimaneutral gestalten. Ihre Interessen organisieren sie in der Allianz für Geothermie.