Entscheidende Phase für Holzkirchener Geothermie

12.01.2017 | Reservoirerschließung, Projekte | Sabine Volland
Geothermiebohrung in Bayern

Die zweite Ablenkbohrung ist bis auf eine Tiefe von knapp 4.500 Meter vorgedrungen. Wie der Merkur diese Woche meldet, wird bis Februar eine Fündigkeit erwartet, sonst droht dem Projekt das bittere Aus.

Laut Gemeindewerke, ist die Zementation hinter den Futterrohren der dritten Sektion abgeschlossen. Aktuell beginnen die letzten 500 Meter Bohrstrecke, bis der Grundwasserleiter des Malms erreicht wird. Hier hoffen die Projektentwickler sowie der Geschäftsführer der Gemeindewerke Holzkirchen und Leiter des Geothermie-Projekts, Albert Götz, endlich auf das erlösende Wort "fündig". Optimal wäre es, wenn die Leistungszahlen der ersten Bohrung mit einer Thermalwassertemperatur von 140 Grad Celsius und einer Schüttungsrate von 60 Liter pro Sekunde noch übertroffen würden. Erst danach wird entschieden, aus welcher Bohrung produziert wird und wieviel Strom tatsächlich erzeugt werden kann.

Durch verschiedene Bohrprobleme (wir bericheten), hat die Versicherung bereits mehr als fünf Millionen Euro ausschütten müssen, so der Merkur. Der finanzielle Puffer hält noch bis Februar. Wie es dann weitergeht, bleibt abzuwarten.

Quelle:

Merkur