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Erdwärme Grünwald: Erfreuliche Prognose für 2019

2. August 2019

Wirtschaftspläne der Erdwärme Grünwald GmbH (EWG) und der Geothermie Unterhaching Produktions GmbH & Co. KG (GUHP) im Grünwalder Gemeinderat vorgestellt.

Am Dienstagabend, den 30.7.2019 präsentierte Andreas Lederle, Geschäftsführer der Geothermie Unterhaching Produktions-GmbH & Co.KG sowie Leiter der Erdwärme Grünwald, im Grünwalder Gemeinderat den Jahresabschluss 2018 sowie die Prognosen für 2019 für beide Geothermie-Gesellschaften. „Wir hatten ein sehr erfolgreiches Jahr und haben erstmals einen positiven Jahresabschluss," zitiert ihn die Süddeutsche Zeitung. Die Wirtschaftspläne der Unternehmen, die beide in kommunaler Hand sind, können sich sehen lassen.

Unterhaching: Operatives Ergebnis von einer Million Euro
Für die Geothermieanlage Unterhaching rechnet man 2019 mit einem Umsatz aus dem Wärmeverkauf von etwa 5,6 Millionen Euro. Beim Stromverkauf ist ein Umsatz von 493.000 Euro angepeilt. Davon abzuziehen sei ein Materialaufwand von rund 3,8 Millionen Euro, so dass ein Rohertrag von 2,2 Millionen Euro übrigbleibe, wie Lederle nach Angaben der Süddeutschen Zeitung berichtete. Hinzu kämen Kosten von 780.000 Euro für den Personalaufwand sowie sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 450.000 Euro.

Die GUHP rechnet mit einem operativen Ergebnis von rund einer Million Euro. Von diesem seien wiederum Abschreibungen abzuziehen, was zu einem Jahresergebnis von minus 209.000 Euro führe. Zu bemerken ist, dass der Strom nicht mehr in Unterhaching selbst produziert wird, seit das dortige Kalina-Kraftwerk 2017 außer Betrieb genommen wurde. Die überschüssige Wärme, die nicht im Fernwärmenetz der Gemeinde benötigt wird, fließt nun ins benachbarte Grünwald, wo eine ORC-Anlage sie verstromt.

Grünwald: 3,2 Millionen Euro vor Abschreibungen
Im Anschluss stellte Lederle den Wirtschaftsplan 2019 für die Erdwärme Grünwald vor. Dieser geht von 4,8 Millionen Euro Umsatz aus dem Wärmeverkauf und Einnahmen von 4,6 Millionen Euro aus dem Stromverkauf aus. Abzüglich eines Materialaufwands in Höhe von 4,5 Millionen Euro bleiben 5,1 Millionen Euro Rohertrag. Auch hier sind Personal- und andere betriebliche Kosten abzuziehen, so dass die EWG mit einem operativen Ergebnis von 3,2 Millionen Euro rechnet. Nach Abschreibungen in Höhe von 6,3 Millionen Euro will die EWG ein Jahresergebnis von minus 3,3 Millionen Euro erzielen.

Bereits am 17.7. präsentierte Lederle die Jahresergebnisse für 2018 im Geothermieausschuss der Gemeinden Unterhaching und Grünwald (wir berichteten). (kj)

Quelle: 

Süddeutsche Zeitung

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