Header Informationsportal Tiefe Geothermie

Schwarze Zahlen in Grünwald

22. Juli 2019

Präsentation der Jahresergebnisse 2018 für die Erdwärme Grünwald GmbH (EWG) und die Geothermie Unterhaching Produktions GmbH & Co. KG (GUHP) fällt erfreulich aus.

Auf große Zustimmung im Grünwälder Rathaus stieß die Präsentation der Jahresergebnisse 2018 für die EWG und die GUHP durch den Geschäftsführer beider Gesellschaften, Andreas Lederle.

„Wir ernten jetzt die Früchte unserer langfristigen Unternehmenspolitik", sagte der Geschäftsführer laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung. Lederle präsentierte dem Geothermieausschuss der Gemeinden Grünwald und Unterhaching am Mittwoch, dem 17.7. erfreuliche Zahlen für die beiden benachbarten Geothermieanlagen, die sich beide in kommunaler Hand befinden.

So konnte die EWG ein operatives Ergebnis vor Abschreibung in Höhe von 5,2 Millionen Euro erreichen. Die GUHP kommt auf ein operatives Ergebnis von knapp zwei Millionen Euro, nach Abschreibungen sind es immerhin noch 508.000 Euro. Auch die Rendite könne sich sehen lassen: Die EWG-Rendite liegt bei 3,1 Prozent, zusammen mit der GUHP sind es 3,6 Prozent.

Investitionen haben sich gelohnt.
Hohe Abschreibungen und viele Reparaturen belasteten in den letzten Jahren die Bilanz in Unterhaching und führten zu Verlusten in Höhe von 8,1 Millionen Euro, was wiederum auch für Grünwald eine finanzielle Belastung darstellte. Die EWG ist zu 95 Prozent an der GUHP beteiligt.

Gemeinsam konnten die Betreiber deutliche Effizienzsteigerungen erzielen. So steuert die EWG-Leittechnik seit 2018 beide Anlagen, zudem werde die Qualität der technischen Anlagen in Unterhaching sukzessive auf das Niveau in Grünwald angehoben.

170 Millionen Euro hat die EWG nach Angaben der SZ in den letzten zehn Jahren in die Tiefengeothermie in der eigenen Gemeinde investiert, hinzu kommen 29,6 Millionen Euro für die Anteile an der GUHP.

Der Wärmeverbund der beiden Kommunen ist bundesweit beispielhaft und erhöht durch die Redundanzen die Sicherheit der Wärmeversorgung. Das Kalina-Kraftwerk in Unterhaching wurde 2017 außer Betrieb genommen, da die steigende Anzahl der Wärmeabnehmer immer weniger Energie für die Stromproduktion übrigließ und diese zunehmend unwirtschaftlich machte. Überschüssige Wärme aus Unterhaching, die nicht im Wärmenetz genutzt werden kann, fließt nun über die bestehende Verbindungsleitung nach Grünwald, wo sie in der dortigen ORC-Anlage Strom produziert (kj)

Quelle: 

Süddeutsche Zeitung

Projekte zu dieser News: 

Anzeigen

Thema im Fokus

8 l 2019
Die jetzt vorliegenden Ergebnisse der 2D-seismischen Messungen des GeoZentrums Nordbayern zeigen ein vollständig neues Bild des Untergrundes in Franken und weisen auf Potenziale für die geothermische Energiegewinnung hin. Dr. Wolfgang Bauer, Leiter der Forschungsgruppe Geothermie am Lehrstuhl für Geologie des GeoZentrums Nordbayern der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg, erklärt im Interview Ausgangspunkt, Ziele und Ergebnisse der 2D-seismischen Messungen in Franken. ... mehr

Termine

« Dezember 2019 »
MoDiMiDoFrSaSo
1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031

Auf einen Klick

Finden Sie die passende Firma

Unser Branchenverzeichnis bietet Ihnen über 250 Firmen und Organisationen aus der Tiefengeothermiebranche. 

Werben Sie zielgenau

Nutzen Sie das Informationsportal Tiefe Geothermie und werben Sie hier zielgenau für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistungen. Unsere Konditionen.

Finden Sie die passende Information

Mit unserem monatlich erscheinenden Newsletter oder RSS-Feed bleiben Sie stets über aktuelle Entwicklungen informiert. Jetzt abonnieren!