Es dampft wieder in Landau

16.05.2007 | Hydrogeothermie, Anlagentechnik | Enerchange
Geothermiebohrung in Bayern

Nach der Fertigstellung der abgelenkten Bohrungen läuft seit 20. April 2007 in Landau der Zikulationstest. Es wird ca. 150 °C heißes Wasser gefördert, das entspannt und über ein provisorisches Notkühlsystem auf 75 °C abgekühlt wird.

Dabei verdampfen ca. 30 bis 40 Prozent des Thermalwassers. Der Rest wird reinjeziert. Unterirdisch liegen die Bohrenden ungefähr 1,5 Kilometer auseinander. Da es ein offenes System ist, fallen aus der mehrfach übersättigten Lösung bei Zutritt von Sauerstoff und der Entspannung (Druckentlastung), oberirdisch Silikate und Kalke aus.
Der Zirkulationstest soll noch bis 25. Mai 2007 laufen. Bis dahin werden verschiedene Parameter getestet, wie zum Beispiel die Absenkung des Reservoirs. „Es sieht gut aus“, meint Heiner Menzel, Geschäftsführer von geo x. Ziel ist es im Anschluss ein 3 MW Kraftwerk zu bauen, das Anfang 2008 ans Netz gehen soll. Die ORC-Turbine für das Kraftwerk wird noch dieses Jahr von Ormat geliefert und aufgestellt.

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