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Geothermie – wesentlicher Baustein für die kommunale Wärmewende

3. August 2017

Am 16. Oktober findet der gemeinsame Workshop des Landesforschungszentrums Geothermie, der Energieagentur Oberschwaben und des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg anlässlich der Vorstellung des neuen Handlungsleitfadens Tiefe Geothermie in Friedrichshafen statt.

Zu den großen Herausforderungen unserer Zeit gehört eine zuverlässige, robuste und bezahlbare Energieversorgung, welche unsere Lebensgrundlagen schützt und Treibhausgasemissionen reduziert. Neben der schon erfolgreichen Stromwende, dümpelt die Wärmewende dahin.

Geothermie ist eine der erneuerbaren Energieressourcen, die eine importunabhängige Energieversorgung dezentral und langfristig sicherstellt - für Strom und Wärme. Heute werden vor allem Stromgestehungskosten verglichen – ohne dabei die Systemkosten wie Speicherung, Reservekraftwerke und Umweltkosten zu berücksichtigen. Dabei werden über 50 Prozent der Primärenergie in Deutschland für die Wärme- und Kälteversorgung verbraucht.

Die Nutzung der Wärme aus der tiefen Geothermie ist eine effiziente Option, die bereits heute wirtschaftlich für Industriebranchen aber auch für die Metropolen Paris und München eine heimische und zuverlässige Wärmeversorgung sicherstellt. Geothermie besitzt zudem ein großes – in Deutschland bisher kaum genutztes- Potenzial zur Wärmespeicherung. So kann Überschusswärme vom Sommer im Winter genutzt werden. Die tiefe Geothermie stellt eine grundlastfähige Energie bereit, die auch in windstillen Nächten eine umweltverantwortliche und nachhaltige Energieversorgung sicherstellt.

Die Vortragenden berichten über Erfahrungen in Wärmeprojekten. Im Anschluss an jeden Vortrag besteht die Gelegenheit zur Diskussion und für Fragen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für die Organisation bitten wir um verbindliche Anmeldung bei: jessica [dot] blackwell [at] kit [dot] edu. (js)

Quelle: 

Workshop Flyer

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