Japanische Whiskybrennerei nutzt Geothermiewärme

31.05.2021 | Internationale Projekte | Enerchange
Heiße Quelle

Niigata Beer, ein japanisches Unternehmen, welches sich bisher eher auf das Brauen von Bier spezialisiert hat, will jetzt nahe seiner Brauerei eine Destillerie errichten. Die Besonderheit: Dabei soll geothermische Wärme für die Herstellung von Whisky genutzt werden.

Wie das Unternehmen angibt, werden dazu das geschlossene „Kakugami Lakeside Recretaion Center“ sowie das Bad „Kanose Onsen Akayu“ renoviert und anschließend zur Destillerie umgebaut. Die zwei Brennblasen, die für die Whisky-Herstellung erforderlich sind, soll das heiße Wasser der Quelle beheizen. Durch die geothermische Erhitzung erreicht das aus der Erde kommende Wasser eine Temperatur von ca. 60 Grad. Mithilfe von Propan-Gas wird das Wasser anschließend auf fast 80 Grad erhitzt, um die Whisky-Herstellung garantieren zu können.

Großer Zuspruch für die Destillerie

Bereits im August dieses Jahres will das Unternehmen laut Angaben unseres Partnerportals Think Geoenergy mit den Baumaßnahmen beginnen. Im Herbst soll die Destillerie planmäßig den Betrieb aufnehmen. Bis zu 16.000 Flaschen pro Monat plant das Unternehmen mithilfe der geothermischen Wärme zu produzieren.

Laut Think Geoenergy sieht der Präsident des Unternehmens, Ken Usami, in der Nutzung der heißen Quellen großes Potential: „Distilling using the heat of hot springs in Aga Town is also interesting worldwide and will be a big public relations [oppurtunity].“

Geothermie führt zur Kosteneinsparung

Durch die Nutzung von geothermischer Wärme muss die zukünftige Brennerei prozentual viel weniger Energie aufwenden. Damit und durch die Nutzung von Propan-Gas kommt die Firma zu einer günstigeren Produktion.

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