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Kehl und Straßburg wollen Geothermie nutzen

10. August 2011

Bei Straßburg sollen zwei bis drei geothermische Kraftwerke entstehen.

Alle drei potentiellen geothermischen Standorte liegen im geothermisch hoch interessanten Oberrheingraben. Die Nachbarstädte Kehl und Straßburg wollen durch die Geothermie ihren Anteil an erneuerbaren Energien vergrößern.

Im südlich von Straßburg gelegenen Illkirch-Graffenstaden ergaben Untersuchungen des Untergrundes, dass im Bereich des Innovationsparks 125 Kubikmeter 170 Grad heißen Wassers pro Stunde fördern könnte. Es besteht die Möglichkeit zur Strom- und Wärmeproduktion. Potentielle Abnehmer sind die Anlieger des Innovationsparks. Bereits nach circa 15 Jahren könnte sich die Investition von rund 33 Millionen Euro schwarze Zahlen schreiben. Für das Geothermie-Kraftwerk läuft bereits die Bauvoranfrage. Mit der Baugenehmigung wird in Illkirch in 2012 gerechnet.

Wie bereits im Januar berichtet, soll im elsässischen Beinheim ein EGS-Projekt mit einer thermischen Leistung von 24 Megawatt entstehen. Dafür soll bis in 2.500 Meter Tiefe gebohrt werden, wo 150 Grad Celsius erwartet werden. Die Anlage von Roquette soll im 15 Kilometer entfernten Rittershoffen gebaut werden und 2014 in Betrieb gehen.  

Zudem werden in der deutsch-französisch-schweizerischen Grenzregion Untersuchung durchgeführt, um Daten über die hydrothermischen Potentiale der Region zu ermitteln. Nach Auswertungen der Daten im kommenden Frühjahr, können Rückschlüsse auf eine mögliche Wärmenutzung getätigt werden. (va)

Quelle: www.badische-zeitung.de, france3.fr

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