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Keine Geothermie für Ismaning?

10. Januar 2011

Im August 2011 laufen die Bergrechte für das Geothermie-Erlaubnisfeld Ismaning ab. Wird die Kommune doch noch bohren?

Sofern Ismaning auf die Bohrung in 2011 verzichtet, muss die Kommune den Geothermie-Claim anderen Bohrwilligen zur Verfügung stellen. Eine Verlängerung ist nicht möglich. Bürgermeister Michael Sedlmair sieht die 20 Millionen Euro gemeindlichen Anteil als eventuelles Hindernis für die Projektverwirklichung. Bei der Ismaninger Bürgerversammlung kamen Überlegungen einer eventuellen Zusammenarbeit mit der benachbarten Gemeinde Unterföhring auf. Unterföhring hat bereits Erfahrungen im Bereich der Geothermie gesammelt. (va)

Quelle: www.merkur-online.de

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3 | 2019
Die Geothermie gehört zu den erneuerbaren Technologien, die klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) vermeiden und einsparen. Als regenerative Energie ist sie ein wichtiger Teil der global erforderlichen Maßnahmen, um den Klimawandel zu begrenzen. Vor allem die Anlagen in Mitteleuropa sind hier vorbildlich, sie führen das geförderte Tiefengrundwasser nach der Entwärmung wieder zurück ins unterirdische Reservoir. Die mitgeförderten Gase – meist CO2 –werden zusammen mit dem Tiefengrundwasser wieder reinjiziert. In Bayern gibt es in Traunreut eine Anlage, die als Forschungsprojekt sogar zusätzliches CO2 in den Untergrund bringt. Weitere CO2-Vermeidungs-Projekte sind weltweit in der Entwicklung. In dieser Ausgabe von „Thema im Fokus“ wollen wir Ihnen einige davon präsentieren. ... mehr

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