Nathalie Andenmatten neue Präsidentin der Geothermie-Schweiz

11.04.2019 | Politik | Jochen Schneider
Standardbild News Tiefe Geothermie

Die bisherige Vize-Präsidentin des schweizerischen Geothermie Verbandes tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Präsidenten Willy Gehrer an. Neuer Vize-Präsident ist Karl-Heinz Schädle.

Auf der 30. Ordentlichen Mitgliederversammlung Ende März hat Willy Gehrer seinen Rücktritt als Präsident bekanntgegeben. Willy Gehrer präsidierte Geothermie-Schweiz seit 2013. Er richtete den Verband strategisch neu aus, sanierte die Finanzen und ermöglichte es dem Vorstand, in Ruhe zu arbeiten. So fassten es Vorstandsmitglied Olivier Lateltin (swisstopo) und Vize-präsidentin Nathalie Andenmatten (Kanton Genf) in einer spontanen Würdigung anlässlich der Mitgliederversammlung zusammen.

Zweite Präsidentin in Verbandsgeschichte
Neu übernimmt Nathalie Andenmatten das Präsidium. Die Geografin und Erdwissenschafterin leitet seit 2013 das Programm Tiefengeothermie beim Kanton Genf und ist seit 2014 Vorstandsmitglied von Geothermie-Schweiz. In der bald 30-jährigen Geschichte des Verbands ist sie nach Gründungspräsident Jules Wilhelm (1990-2002), Kathy Riklin (2002-2013) und Willy Gehrer (2013-2019) die zweite Frau in diesem Amt.

Neuer Vizepräsident ist Karl-Heinz Schädle. Der diplomierte Maschinenbau-Ingenieur hat bei zahlreichen Geothermie-Projekten im In- und Ausland als Projektleiter gearbeitet und ist seit 2016 Vorstandsmitglied.

Zwei neue Mitglieder
Neu in den Vorstand gewählt wurden Bruno Ganz und Matthias Jauslin. Bruno Ganz ist Geschäftsführer der Energie Pool Schweiz AG. Nationalrat Matthias Jauslin führt als Inhaber die Firma Jost Wohlen AG und ist Präsident des Vereins Geothermischer Kraftwerke Aargau (VGKA).

Schlagworte