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Poinger Geothermie-Projekt kurz vor Fertigstellung

3. Juli 2012

Drei Jahre später als geplant geht die Geothermie-Anlage in Poing regulär in Betrieb. Der Geothermie-Anteil an der Wärmeversorgung liege bei 70 Prozent, verkündete die E.ON Bayern Wärme GmbH gestern in einer Pressemitteilung.

Die Umbauarbeiten des Heizwerks in Poing sind abgeschlossen. Der reguläre Betrieb ist für Anfang Herbst 2012 geplant. Aktuell befindet sich die Anlage im Testbetrieb, gibt E.ON bekannt. Das Thermalwasser wird mit etwa 76 Grad Celsius bei einer Förderrate von 100 Litern pro Sekunde zu Tage gefördert. „Somit wird der geplante geothermische Anteil an der gesamten Wärmeversorgung bei bis zu 70 Prozent liegen“, kalkuliert E.ON. In den kalten Wintermonaten muss konventionell dazu geheizt werden.

Der reguläre Betrieb der Geothermieanlage war ursprünglich zur Heizperiode 2009/10 geplant gewesen. Vor allem wegen Schmutz- und Gesteinseinlagerungen hatte sich das Projekt verzögert. Die notwendigen Umbauarbeiten sind laut E.ON reibungslos verlaufen. Im Dezember 2011 hatte das Unternehmen einen Testfeinfilter installiert, um die Sedimentproblematik der Poinger Förderbohrung in den Griff zu bekommen. Im März 2012 wurden die beiden endgültigen vollautomatisch rückspülbaren Feinfilter nachgerüstet. Mitte Juni 2012 wurden ein neuer Heißwassererzeuger mit einer Feuerungswärmeleistung von 18,2 Megawatt, die neuen Notstromaggregate und die neuen Fernwärme-Netzpumpen installiert, erläutert E.ON.

In den nächsten Wochen würden noch Restarbeiten beim Anlagenbau, bei der Mess- und Regelungstechnik und der Bautechnik erfolgen, die zu keinen Versorgungsunterbrechungen führen würden. Die Kosten für das Gesamtprojekt liegen damit bei rund 31 Millionen Euro.

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