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Polizeipräsidium in Bruchsal wird mit geothermischer Wärme versorgt

5. Dezember 2019

Die Geothermieanlage in Bruchsal wird künftig das in unmittelbarer Nachbarschaft liegende Polizeipräsidium mit Wärme versorgen. Damit wird die Anlage zu einem kombinierten Wärme- und Stromkaftwerk.

„Ab sofort wird das Areal des Polizeipräsidiums in Bruchsal mit klimafreundlicher Energie versorgt“, sagte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett im Rahmen der Einweihung der neuen Wärmeversorgungszentrale. Zukünftig sollen 61 Prozent des Wärmebedarfs aus der itefen Geothermie der des benachbarten Kraftwerks decken. Ein Blockheizkraftwerk stellt die übrigen 39 Prozent energieeffizient bereit „Damit senken wir gegenüber der bisherigen Wärmeversorgung die CO2-Emissionen jährlich um rund 700 Tonnen. Mit dem Pilotprojekt in Bruchsal betreibt das Land aktiven Klimaschutz“, so Splett.

„In Zeiten von knapper werdenden Energieressourcen und Umweltveränderungen, die wir jetzt schon spürbar erleben, müssen wir alles, alles dafür tun, klimaschädliche Emissionen zu verringern und klimafreundliche Technologien zu fördern. Diese Baumaßnahme am Standort des Polizeipräsidium Einsatz in Bruchsal ist hierfür ein hervorragendes Beispiel. Als Polizei tragen wir damit ganz aktiv zum Klimaschutz bei“, so Innenstaatssekretär Wilfried Klenk.

Energieliefer-Contracting ist der Schlüssel

In das Heizkonzept hat das Land Baden Württemberg rund 1,8 Millionen Euro investiert. Die Wärmelieferung aus der tiefer Geothermie erfolgt im Rahmen eines Energieliefer-Contracting-Vertrags zwischen dem Land und der EnBW.

Das Polizeipräsidium Bruchsal ist über eine 400 Meter lange Nahwärmeleitung mit der Heizzentrale des Geothermiekraftwerks der EnBW verbunden. Dort wird 124 Grad Celsius heißes Tiefengrundwasser aus etwa 2.500 Metern Tiefe gefördert. (js)

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