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Steigendes Interesse an Lithium aus geothermalen Quellen

23. Januar 2019

Steigt der US-amerikanische Unternehmer Warren Buffett mit seinem Konglomerat Berkshire Hathaway in die Lithium-Produktion ein?

Zehn geothermische Quellen im kalifornischen Saltonsee gehören zur Energiesparte von Buffets Investment-Unternehmen Berkshire Hathaway. Aus ihnen könnten erhebliche Mengen an Lithium gefördert werden. Von bis zu 90.000 Tonnen spricht unser Partnerportal ThinkGeoEnergy. Lithium ist ein wichtiger Rohstoff für die Produktion von Batterien und daher vor allem für die Elektrofahrzeug-Industrie interessant. Auch der Elektroautohersteller Tesla soll Interesse geäußert haben.

Die Londoner Financial Times zitierte Eric Besseling, zuständig für Erneuerbare Energien bei Berkshire Hathaway, mit den Worten: „Wir sehen großes Interesse an einem Angebot aus Nordamerika, da sich Autohersteller immer stärker bei Elektroautos engagieren.“

Noch nicht in trockenen Tüchern
Gegenüber dem Handelsblatt wies Berkshire Hathaway indes Teile des Financial Times-Berichtes zurück. Man habe zwar eine Lizenz zur Lithium-Förderung an ein neu gegründetes Unternehmen vergeben und sei aktuell auf der Suche nach Investoren. Es gebe jedoch keine Vereinbarung, welche den Abbau von Lithium im amerikansichen Geothermiegebiet Salton Sea erlaubt, und man sei auch noch nicht in Verhandlungen mit Geldgebern. Der Geschäftsbereich für Erneuerbare Energien sei dabei, die Möglichkeiten für die Mineralgewinnung zu erörtern.

Die Lithium-Ressourcen in Salton Sea könnten zu den größten der Welt gehören. ThinkGeoEnergy spricht von einem möglichen Wert des Unternehmens von 2,5 Milliarden US-Dollar. Der Lithiumpreis auf dem Weltmarkt ist im vergangenen Jahr zwar gesunken, nachdem in Australien große Vorkommen entdeckt wurden. Für die Zukunft – und speziell für die Elektrofahrzeug-Industrie – rechnet man jedoch mit einer Verdopplung des weltweiten Bedarfs.

Hier passen zwei Puzzleteile für den globalen Klimaschutz zusammen: die regenerative Energieerzeugung aus Geothermie und die klimaschonende Mobilität mit Elektroautos. (kj)

Quelle: 

ThinkGeoEnergy, Handelsblatt

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