Tiefe Geothermie im nördlichen Elsass nimmt Fahrt auf

01.07.2013 | Internationale Projekte | Jochen Schneider
Standardbild News Tiefe Geothermie

Mit vier neuen Lizenzen zur Aufsuchung nach geothermischer Energie, die das französische Umweltministerium am 10. Juni 2013 im Department Bas Rhin vergeben hat, geht die Entwicklung der tiefen Geothermie im Elsass weiter voran.

Ende Juni hat die fanzösische Umweltministerin Délphine Batho in einer Pressemitteilung verkündet, dass im Department Bas Rhin, das direkt an Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz grenzt, vier Lizenzen zur Aufsuchung von tiefer Geothermie vergeben wurden.

In den Feldern Durningen und Soufflenheim mit einer Fläche von insgesamt über 200 Quadratkilometer will die Firma Moore Géothermie SARL mit jeweils einer halben Million Euro in den nächsten drei Jahren nach tiefer Erdwärme suchen. Die Gesellschaft Electricité de Strasbourg SA hat für die nächsten fünf Jahre die Erlaubnis zur Aufsuchung tiefengeothermischer Energie für das Feld Illkirch-Erstein erhalten. ES will sich in dem 169 Quadratkilometer großen Feld mit 17 Millionen Euro finanziell engagieren. Das größte Feld ist das Feld Strasbourg mit 573 Quadratkilometer, wo die Fonroche Géothermie SAS in den nächsten Jahren 16,9 Millionen Euro in die tiefe Geothermie investieren will.