In der Brandenburger Schorfheide erforschen das Helmholtz-Zentrum für Geoforschung (GFZ Potsdam) und Green Therma ein neues Verfahren, um auf geothermische Wärmequellen zuzugreifen. Installiert wird erstmals ein Verfahren, in dem eine kontinuierliche Vakuumisolierung in einem koaxialen Geothermiesystem mit nur einem Bohrloch zum Einsatz kommt.
Die Hauptstadt des Landes Brandenburg hat sich in Sachen Erdwärme viel vorgenommen: Schon zum Jahr 2035 soll die Wärmeversorgung von Potsdam vollständig auf erneuerbaren Energien umgestellt sein. Die Stadtwerke Potsdam planen deshalb bis 2030 sechs Tiefengeothermie-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von rund 25 Megawatt. Die erste davon ist seit 2024 in Betrieb.
In der Hauptstadt soll der größte geothermische Großspeicher Deutschlands entstehen. Dieser pumpt im Sommer die überschüssige Wärme in die Tiefe, damit sie im Winter zum Heizen genutzt werden kann. Erste Forschungsergebnisse bestätigen jetzt die technische Machbarkeit und die richtigen geologischen Voraussetzungen.
Unter Beteiligung des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung wird ein Konsortium von 20 Partnereinrichtungen aus elf EU-Ländern ein einzigartiges Netzwerk aus Quantengravimetern errichten.
Das von der EU geförderte Projekt TRANSGEO untersucht die Nutzung stillgelegter Bohrlöcher und Infrastrukturen für die geothermische Anwendung. Koordiniert von Hannes Hofmann, dem Leiter der Helmholtz Nachwuchsgruppe „Advanced Reservoir Engineering Concepts (ARES)“ am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ soll TRANSGEO den Strukturwandel von einer
Das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) des Helmholtz-Zentrums Potsdam hat eine Neuauswertung von Messdaten zum unterirdischen Wärmefluss veröffentlicht. Unterschiedliche Mess- und Auswertungsmechanismen haben laut GFZ in der Vergangenheit dazu geführt, dass der Wärmefluss rund 20 Prozent geringer eingeschätzt wurde, als er tatsächlich ist. Jedoch
Im Rahmen des Projektes GeoFern des Deutschen Geo-Forschungs-Zentrums (GFZ) Potsdam soll demnächst eine Erkundungsbohrung auf dem Gelände der Blockheizkraftwerks-Träger- und Betreibergesellschaft mbH Berlin (BTB) am Standort Adlershof abgeteuft werden. Ziel ist dabei das Fündigkeitsrisiko für Aquiferwärmespeicher zu reduzieren, sowie die
Das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) – Helmholtz-Zentrum Potsdam verkündet eine Personalie. Prof. Ingo Sass ist seit 1. September 2021 verantwortlich für die Sektion „Geoenergie“, die wiederum dem Department „Geosysteme“ zugeordnet ist.
Die langjährige Mitarbeiterin in der Sektion Geoenergie von Prof. Dr. Ernst Huenges, Dr. Simona Regenspurg, wird Interims-Leiterin der Sektion und damit auch der geothermischen Forschung am GFZ. Huenges verabschiedet sich in den Teilruhestand.
Im Rahmen eines großen Projekts zur faseroptischen Dehnungsmessung für die effiziente seismische Erkundung und Überwachung geothermischer Reservoirs hat das Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) eine offene Doktorandenstelle zum Thema "Distributed Strain Sensing for Seismic Exploration of Geothermal Reservoirs"