Die Pläne der niederländischen Regierung für eine CO2-Speicherung in den Drenther Gasfeldern werden von der Exekutive der Provinz nicht in vollem Umfang unterstützt. Die Planung der Provinz Drenthe sieht die CO2-Speicherung und Tiefengeothermie als zwei Hauptziele in ihrer Strukturplanung, wobei das Hauptaugenmerk auf der Geothermie liegt.
Wie der Münchner Merkur gestern berichtete, hat die Gemeinde Oberhaching eine Anzeige wegen des Bohrlärms im Rahmen des Geothermieprojekts in Laufzorn erhalten. Auch bei der Bürgerversammlung in der vergangenen Woche wurde das Thema Lärm hitzig diskutiert.
Der ungarische Fernwärmeversorger Fötáv hat auf seiner Internet-präsenz eine Ausschreibung für ein geplantes Geothermieprojekt veröffentlicht. Gesucht wird ein professioneller Partner um das geothermische Potential in mehr als 2 km Tiefe zu nutzen.
Wie die Geothermal Energy Association (GEA) in einem neuen Bericht mitteilte, verzeichnete die Geothermiebranche der USA im Jahr 2009 erneut ein starkes Wachstum.
In Hannover kann die Reservoir-Charakterisierung der Geothermiebohrung des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) beginnen. Anhand umfangreicher Daten der geophysikalischen Messungen im Bohrloch soll die Charakterisierung nun vorangebracht werden.
Das Bohrgerät wird Ende des Monats aus dem Triemli-Quartier zu seinem nächsten Einsatz nach Deutschland verbracht. Die Bohrung erreichte eine Teufe von 2708 m.
ESWE Versorgungs AG/Stadt Wiesbaden, ÜWG GmbH und juwi Holding AG lassen den Taunussüdrand / nördlichen Oberrheingraben mit dem Ziel untersuchen, ob tiefengeothermische Nutzung überhaupt möglich ist.